Der Gesamtelternbeirat der Kirchheimer Schulen lädt zu bildungspolitischem Gespräch

Donnerstag, 20. Oktober 2022

Am Montagabend, den 17.10.2022, hatte der Gesamtelternbeirat der Kirchheimer Schulen zu einem bildungspolitischen Gespräch in die Lugeria  des Ludwig-Uhland-Gymnasiums eingeladen, um über aktuelle Probleme an unseren Schulen und Folgen durch die Corona-Pandemie zu diskutieren.

12 Vertreterinnen und Vertreter des Gesamtelternbeirats diskutierten zusammen mit den Landtagsabgeordneten Frau Dr. Pfau-Weller, Herrn Kenner und Herrn Schwarz, Frau Schimitzek, der Leiterin des Schulamts Nürtingen, OB Dr. Bader und BM Kullen mit Ihren Mitarbeiterinnen Frau Schmid und Frau Huttenlocher sowie Herrn Bröckel, Frau Schöllkopf, Herrn Lamour und Herrn Roll als Vertretung der Schulleitungen. Aus Krankheitsgründen konnte eine Vertreterin des Regierungspräsidiums, Frau Rugart, leider nicht teilnehmen. Frau Rau und Frau Gerlach-Reck, Vorsitzende des GEBs, haben den Abend vorbereitet und die Themen unter Moderation von Steffen Neidhardt in die Diskussionsrunde eingebracht. Über 2 Stunden wurde über den Lehrkräftemangel und den hohen Unterrichtsausfall an den Schulen sowie dringend benötigte Schulsozialarbeit konstruktiv diskutiert und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Es herrschte Einigkeit unter den Teilnehmern, dass mehr Lehrkräfte, mehr SchulsozialarbeiterInnen und auch mehr Fachpersonal, wie IT-Kräfte zur Unterstützung der Schulen benötigt werden. Im Bereich Schulsozialarbeit hat die Stadt Kirchheim als Schulträger bereits reagiert. Neben einer Aufstockung der Schulsozialarbeit sind auch Streetworker im Einsatz. Die politischen Vertreter nahmen die Anregungen aber auch die Kritik für Ihre Arbeit in der Landesregierung im bildungspolitischen Bereich mit. Der GEB hofft, dass die diskutierten Lösungsansätze zeitnah durch die Landes- und Kommunalpolitik umgesetzt werden. Die Themen Rückkehr zu G9 an Gymnasien bzw. einer echten Reform des G8-Lehrplans, die Digitalisierung der Schulen sowie das Thema Chancengleichheit in der Bildung und Lehrmittelfreiheit konnten aufgrund der vorangeschrittenen Zeit nur vom GEB vorgebracht werden. Alle Anwesenden waren sich einig, dass der Austausch sehr wertvoll und fruchtbar war und sie einer erneuten Einladung des GEBs gerne