Drei Sportstätten und Bäder im Wahlkreis Kirchheim Teck erhalten weitere 6.550 Millionen Euro vom Bund für dringende Sanierungen

Der Landtagsabgeordneten Andreas Kenner und der Bundestagsabgeordneten Nils Schmid – beide SPD- freuen sich über die Mittel aus der Sportförderung des Bundes in Höhe von 6.550 Millionen Euro für drei Kommunen in ihren Wahlkreisen.

Mittwoch, 3. März 2021

Die Sanierung und Erweiterung im Sportpark in Wernau unterstütz der Bund mit 1.300.000 Millionen Euro, die Sanierung der Kleinschwimmhalle in Beuren mit 3.000.000 Millionen Euro und den Ersatzneubau der Turnhalle der Limburg-Grundschule in Weilheim an der Teck mit 2.250.000 Millionen Euro. Die Förderung beträgt jeweils 51%, 57% und 38% der Gesamtkosten.

Kenner und Schmid bedanken sich beim SPD-Bundestagsabgeordneten Martin Gerster aus Biberach der im Haushaltsausschuss des Bundestages den Beschluss mit herbeigeführt hat. Damit unterstützt der Bund die kommunalen Sportstätten in Baden-Württemberg nun mit weiteren 53,3 Millionen Euro für 24 Projekte, nach dem der Ausschuss im vergangenen September bereits die Förderung von 14 Projekten mit 31 Millionen Euro beschlossen hatte. Anfang Februar bekamen weitere 22 Projekte aus dem „Investitionspakt Sportstätten“ – einem Bund-Länder-Programm, bei dem der Bund 75% der Förderung trägt – Bundesmittel in Höhe von 18,6 Millionen Euro. Insgesamt hat der Bund somit allein im vergangenen halben Jahr die Sanierung von 60 Sportstätten und Bädern mit 103 Millionen in Baden-Württemberg ermöglicht.

Im Vergleich zur Hilfe des Bundes stellt die die grün-schwarze Landesregierung mit ihrem Solidarpakt Sport, für den sie sich selbst so lobt, gerade mal acht Millionen Euro im Jahr für den Vereinssportstättenbau zur Verfügung. Das zeigt, wie wenig diese Landesregierung für den Sport in Baden-Württemberg tut. Dabei ist gerade das Land laut Verfassung für diese Förderung verantwortlich, teilt Kenner mit.

„Zum Glück für alle Sportlerinnen und Sportler kann die SPD aktuell wenigstens in der Bundesregierung dafür sorgen, dass die Weichen richtig gestellt werden,“ findet Schmid.

„Gemeinsam mit Nils Schmid habe ich mich mehrmals mit dem Initiativkreis zum Erhalt der Kleinschwimmhalle Beuren und Gemeinderäten vor Ort getroffen. So konnten wir uns ein Bild von den dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen machen. Es scheint, der Einsatz hat sich gelohnt. Umso mehr freue ich mich das die Sanierungen jetzt starten können“, so Andreas Kenner.

Mit der heutigen Förderentscheidung des Bundes werden alleine in Baden-Württemberg Gesamtinvestitionen in Höhe von 138,8 Millionen Euro ausgelöst, die oft von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen. Ein gutes Zeichen nichtbnur für die vielen Schwimmer und Sportler in unserem Land, gerade in Zeiten, in denen Kommunen mit sinkenden Gewerbesteuereinnahmen und anderen Ausfällen durch die Corona-Pandemie zu kämpfen haben.