Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Jugendliche auf Augenhöhe mit der Politik

 

Jugendsprechtag - Politiker hören zu in Wernau

„Politiker hören zu“, war das Motto des Jugendsprechtags zu dem der Abgeordnete Andreas Kenner und Jugendpolitische Sprecher der SPD im Landtag am 19. Juni ins Jugendhaus Kiwi nach Wernau eigeladen hatte. Leise ging es dabei aber nicht zu, denn nach dem die Jugendlichen ihre anfängliche Zurückhaltung abgelegt hatten, fühlten sie den Politikern mit ihren Fragen auf den Zahn.

An verschiedenen Thementischen konnten sie mit diesen in kleiner Runde direkt ins Gespräch kommen. Am Tisch mit Bürgermeister Elbl und SPD Gemeinderätin Petra Binz, beide aus Wernau, ging es um die Frage, welche Angebote Kommunen machen sollten, um auch für junge Menschen attraktiv zu sein.

Auch Michael Medla, Stadtrat in Nürtingen und mit 25 Jahren das jüngste Mitglied im Kreistag Esslingen war anwesend. Mit Andreas Kenner stand er den Jugendlichen Rede und Antwort, gemeinsam gingen die beiden SPD Politiker dabei auch der Frage nach, welche Erfahrungen die Jugendlichen mit der Jugendbeteiligung in ihrem Ort haben, was dabei gut läuft oder was sie daran hindert, sich zu beteiligen.

Celine Gerner stellt ein Projekt zur Beteiligung junger Menschen vor. Die 18-jährige aus Deizisau hat den Bürgermeister ihrer Gemeinde überzeugt einen offiziellen Instagram Account für Deizisau ins Leben zu rufen, um auch junge Menschen zu erreichen. Das Amtsblatt wird von diesen in der Regel nicht gelesen, nun gibt es für die Gemeinde Deizisau eine Möglichkeit auch direkt mit ihren jungen Bürgerinnen und Bürger zu kommunizieren.

Mit der Änderung des §41a der Gemeindeordnung in der vergangenen Legislaturperiode wurden von der SPD zusammen mit den Grünen die Voraussetzungen für die Jugendbeteiligung in den Kommunen entscheidend verbessert, Jugendbeteiligung ist seither für die Kommunen verpflichtend. Wichtig ist dabei ein breites Verständnis von Jugendbeteiligung, mit rein formalen Beteiligungsformen ist es nicht getan. Kommunen müssen sich überlegen, wie sie bei der Jugendbeteiligung an den Bedürfnissen und Interessen ihrer jungen Einwohner ansetzten können, damit diese sich dann auch einbringen. Da müssen auch noch die Verwaltungen und die Gemeinderäte dazu lernen. Mit dem Jugendsprechtag wollte ich dazu beitragen politische Entscheidungsträger und junge Menschen an einen Tisch zu bekommen, um diesen Lernprozess zu befördern.