Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Land fördert Demenzhilfe in den Kommunen mit 262.500 Euro

 

MdL Andreas Kenner erfreut: „Thema kommt so mitten in die Gesellschaft“

Das Ministerium für Soziales und Integration fördert das Projekt „Demenz und Kommune“ der Alzheimer-Gesellschaft Baden-Württemberg mit 262.500 Euro. Das gab Staatssekretärin Bärbl Mielich am 29. November in Mosbach am Rande der Fachtagung „Herausforderung Demenz“ bekannt. „Besonders wichtig ist mir der lokale Ansatz des Projekts. Gerade vor Ort, im bekannten Wohnumfeld der betroffenen Bürgerinnen und Bürger, kann bei Demenz sinnvoll Hilfe geleistet werden. Bürgerschaftlich Engagierte können im Zusammenspiel mit professionellen Dienstleistern und Kommunen für mehr gesellschaftliche Teilhabe und Inklusion für Menschen mit Demenz sorgen“, so die Staatssekretärin. Sie begrüße insbesondere auch das Engagement der Pflegekassen, die den gleichen Betrag wie das Land zuschießen, sodass die gesamte Förderung für das Projekt 525.000 Euro betrage.

Ziel des Projektes ist es, die baden-württembergischen Kommunen zu motivieren und zu ermächtigen, selbst lokale Verantwortungsgemeinschaften für die Demenzhilfe aufzubauen. So sollen Versorgungsnetzwerke im direkten Wohnumfeld der Betroffenen entstehen. „Für uns ist es besonders wichtig, dass die Konzepte passgenau für die Situation vor Ort entwickelt werden, und dass die Bürgerinnen und Bürger direkt in die Entwicklung und Umsetzung der Ideen eingebunden sind. Diesen Ansatz verfolgen wir ja auch bei unserer Landesstrategie zur Quartiersentwicklung“, so die Bärbl Mielich.

Der Kirchheimer MdL Andreas Kenner (SPD) begrüßt die Ankündigung von Bärbl Mielich ausdrücklich. Er hat selbst jahrelang zwei Gruppen pflegende Angehörige von Demenzkranken geleitet und die Esslinger Alzheimer Sprechstunde angeboten. Nun kommt das Thema in die Kommunen und damit mitten in die Gesellschaft, freut sich Andreas Kenner.

Zum Hintergrund: In Baden-Württemberg leben derzeit etwa 195.000 Menschen mit Demenz. Da immer mehr Menschen ein hohes Alter erreichen, wird diese Zahl in den kommenden Jahren noch zunehmen.