380.214 Schüler*innen werden an 2.441 Grundschulen in Baden-Württemberg unterrichtet. Wir wollen die bestmögliche Bildung für sie.
380.214 Schülerinnen und Schüler werden an 2.441 Grundschulen in Baden-Württemberg unterrichtet. Nach dem Besuch der Kita wird dort ein weiterer Grundstein für gute Bildung und für eine erfolgreiche Zukunft aller Kinder gelegt. Es ist daher besonders wichtig, in dieser Entwicklungsphase Basiskompetenzen zu stärken, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Vor allem Basiskompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen gehören dabei zur Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Bildungsweg. Gleichzeitig müssen auch soziale Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Dieser Aufgabe muss an den Grundschulen besondere Aufmerksamkeit zuteilwerden. Nur mit starken Grundschulen schaffen wir für die Schülerinnen und Schüler und das Land Baden-Württemberg als wichtigen Wirtschaftsstandort eine starke Zukunft. Die Schülerschaft an den Grundschulen ist in besonderem Maße heterogen und stellt die Lehrkräfte vor vielfältige Herausforderungen. Um den besonderen Ansprüchen dieser Schulart gerecht zu werden, bedarf es daher intensiver individueller Förderung. Die Ergebnisse zahlreicher Bildungsstudien in den vergangenen Jahren, insbesondere die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2021, machen jedoch deutlich, dass Baden-Württemberg weit von dem Anspruch entfernt ist, in Bildungsrankings einen Spitzenplatz einzunehmen. Seitens der Landesregierung kamen bisher lediglich Ankündigungen, die im Schulalltag keine konkreten Verbesserungen bewirkt haben. Die Ergebnisse des IQB-Bildungstrends 2021 zeigen zum wiederholten Male, dass der Anteil der Grundschulkinder, die Regel- und Mindeststandards in den Fächern Deutsch und Mathematik nicht erreichen, weiter gestiegen ist. Diese Entwicklung stellt nicht nur die Schulen, sondern auch die Wirtschaft in Baden-Württemberg langfristig vor große Probleme. Es ist daher von enormer Bedeutung, dem Trend entgegenzuwirken und weitreichende Maßnahmen einzuleiten, um die Grundschulen zu stärken. Dabei ist wichtig, dass keine Erhebung und keine Erkenntnis ohne Konsequenz bleibt. Daher fordert die SPD-Landtagsfraktion von Baden-Württemberg, der auch MdL Andreas Kenner angehört, konkrete Maßnahmen, die sich kurzfristig als auch langfristig positiv auf den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler auswirken sollen.
Als jugendpolitischer Sprecher, Mitglied im Sozialausschuss und Großvater ist Andreas Kenner besonders wichtig, dass es vorschulische Sprachtests und verpflichtende Sprachförderung gibt. Auch zusätzliche Stunden in den Fächern Mathe und Deutsch, sowie mehr Lesezeit im Unterricht und verpflichtender Nachhilfeunterricht für Schülerinnen und Schüler mit Leistungsdefiziten ist für MdL Kenner unerlässlich. „Neben der besseren Förderung unserer Kinder ist mir auch wichtig, dass schon in der Grundschule multiprofessionelle Teams zusammenarbeiten und regelmäßige Lernstandserhebungen stattfinden. Außerdem sollten meiner Meinung nach auch die Grundschulkräfte in die Besoldungsgruppe A 13 aufgenommen werden. Die Grundschule ist keine reine Kinderbetreuung, sondern hier werden die Grundsteine gelegt. Diese Arbeit sollte man mit Respekt und der richtigen Entlohnung entgegenkommen“, äußert sich Andreas Kenner.