Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Gäste meiner Homepage,

vielen Dank dafür, dass Sie mich angeklickt haben.

Nach einem sehr eindrücklichen Jahr mit vielen Veranstaltungen, Kontakten und Erlebnissen freue ich mich darauf, ein weiteres Jahr für Sie in der Landes– und Kommunalpolitik aktiv sein zu dürfen.
In der Landespolitik wollen wir von der SPD uns neue Ziele setzen. So starten wir ein Volksbegehren für die Gebührenfreiheit der Kitas in Baden-Württemberg. Denn gute Bildung fängt schon in der Kita an – und Bildungsgerechtigkeit ist mir ein besonderes Anliegen.
Außerdem treten wir  für die Gründung einer Landesentwicklungsgesellschaft ein, um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
Dies sind nur einige von vielen Maßnahmen, mit denen wir Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle Menschen in Baden Württemberg erreichen wollen  - ganz nach dem Motto: `Klare Werte, Starke Ziele´.
Die Kommunal- und Europawahlen werden ein weiterer Schwerpunkt im ersten Halbjahr sein und einen großen Einsatz von uns allen erfordern. Ich freue mich darauf als Wahlkämpfer und auch als Kandidat für den Kirchheimer Gemeinderat mit dabei zu sein.
Auf kommunaler Ebene werde ich Themen wie die Jugendbeteiligung und die Integration von Geflüchteten konkret weiter verfolgen. Formate wie beispielsweise "Pizza und Politik" oder das Treffen der Integrationsmanager waren im vergangenen Jahr sehr erfolgreich – das will ich auch im kommenden Jahr fortführen. Dass  sich Jugendliche einmischen ist in einer Demokratie unerlässlich, denn es geht auch um ihre Zukunft – dieses Engagement will ich darum auch weiterhin fördern!
Es gibt also 2019 kommunal wie auch landespolitisch viel zu tun und ich freue mich darauf, mich für Sie zu engagieren und diesen Herausforderungen aktiv zu begegnen.
Ich bin mir sicher, dass die SPD wieder Wahlen und der VfB wieder Spiele gewinnen wird. Unser Land wird seine Probleme lösen, wenn wir gemeinsam anpacken. Die Demokratie lebt von der Mitarbeit, vom Wettstreit um die richtigen Ideen, vom Kompromiss und vom Respekt.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Andreas Kenner

Eine Selbstverständlichkeit

 

Am 19. 2. vor 100 Jahren wurde die erste Rede einer weiblichen Abgeordneten in einem deutschen Parlament gehalten

2018 hat die Einführung des Frauenwahlrechts in Deutschland ihr 100. Jubiläum gefeiert – ein für Deutschland enorm wichtige Errungenschaft. Doch 2019 jähren sich noch weitere wichtige Schritte der Geschichte der Gleichberechtigung von Frauen.
Am 19. 2. vor 100 Jahren wurden zum ersten Mal Frauen in die weimarer Nationalversammlung gewählt. Nur zwei Monate zuvor hatten sie in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht erhalten.
Am gleichen Tag sprach dann die Sozialdemokratin Marie Juchacz als erste weibliche Abgeordnete in einem demokratisch gewählten deutschen Parlament.  "Was diese Regierung getan hat, das war eine Selbstverständlichkeit. Sie hat den Frauen gegeben, was ihnen bis dahin zu Unrecht vorenthalten worden ist", sagte Marie Juchacz in  in ihrer historischen Rede. Marie Juchasz war als einzige Frau auch Mitglied des "Ausschuß zur Vorberatung des Entwurfs einer Verfassung des Deutschen Reichs“ und war im gleichen Jahr ihrer Wahl maßgeblich an der Gründung der Arbeiterwohlfahrt beteiligt – die es wie die SPD heut noch gibt.

"Derzeit wird landauf landab das 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland gefeiert. Wer hat´s erfunden? Die SPD!" stellt Kenner sichtlich stolz fest. Schon 1891 hatten die Sozialdemokraten als erste Partei in Deutschland das Wahlrecht für Frauen gefordert.Die deutschen Sozialdemokraten gehörten damit zu den Vorreitern der Einführung des  Wahlrechts für weiblich.
Kenner appelliert auch an die Frauen Baden-Württembergs, sich mehr einzubringen:
"In der Südwestpresse kommt die berechtigte Kritik des Landesfrauenrats und anderer Verbände an der nach wie vor sehr geringen Anzahl von Frauen in den deutschen Parlamenten.
Vom Bundestag angefangen bis hin zu den Gemeinderäten. Ich als männlicher Landtagsabgeordneter und Stadtrat in Kirchheim-Teck schließe mich dieser Kritik uneingeschränkt an. Am 26. Mai wählen wir in Baden-Württemberg neue GemeinderätInnen, OrtschaftsrätInnen und KreisrätInnen. Also, Ihr Frauen, rauf auf die Listen, mischt Euch ein, kandidiert!"
Sabine Wölfle MdL, die frauenpolitische Sprecherin der SPD, meint dazu: „Politik wird sich verändern, wenn Frauen und Männer gleich ihrem Anteil in der Gesellschaft vertreten sind, ihre unterschiedlichen Sichtweisen ergeben ein Ganzes. Das könnte die Welt verändern.“
Zwar hat sich in den 100 Jahren seit der Rede von Marie Juchacz viel getan, doch gibt es noch viele Baustellen, um die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu erreichen.
So sind immer noch erst 23% aller GemeinderätInnen Frauen.
Kenner meint dazu: "Das kann nur anders  werden, wenn jetzt Frauen jeden Alters, jeden Berufes  sowie jeglicher politischer Präferenz ihr passives Wahlrecht in Anspruch nehmen und am 26. Mai kandidieren.
Wir, die SPD, möchten mindestens 50% Frauen auf all unseren Listen haben. Also Ihr Frauen, meldet Euch bei Euren örtlichen SozialdemokratInnen. Wir freuen uns auf Euch!"
Informationen zu Veranstaltungen der Aktion "100 jahre Frauenwahlrecht" finden Sie unter www.100-jahre-frauenwahlrecht.de.

 

Gute Bildung fängt bereits in der Kita an!

 

"Wir starten ein Volksbegehren!" - unter dieser Überschrift sammelt die SPD Landtagsfraktion ab heute kräftig Stimmen für ein Volksbegehren für gebührenfreie Kitas, um die nötige Stimmenzahl von 10 000 zu erreichen. "Die Kitagebühren sind nichts anderes als eine Familiensteuer, die unsere Familien unnötig belastet", so der SPD Landesvorsitzende Andreas Stoch. Andreas Kenner pflichtet dem bei: "Gerade finanzschwache Gemeinden können sich die Gebührenfreiheit momentan aus eigenen Stücken nicht leisten. Damit aber Kinder unabhängig vom Wohnort die Chance auf eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung haben, sollte das Land die Gebührenfreiheit einführen."
Im Landtag waren Anträge der SPD Fraktion zu diesem Thema am Widerstand der anderen Parteien gescheitert. "Die SPD will daher – zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern Baden-Württembergs – eine Volksabstimmung zu diesem Thema durchführen", so Stoch.
Gegenargumente  der Regierungsparteien wie zu hohe Kosten oder eine durch die Gebührenfreiheit resultierende Qualitätsminderung lässt Stoch nicht gelten: "Zur Zeit haben wir einen stabilen Überschuss an Steuergeldern, mit denen es möglich sein sollte die Gebührenfreiheit zu finanzieren. Außerdem werden Gelder, die vom Bund kommen, weiterhin restlos in die während der Regierungszeit der SPD erreichte Qualitätssicherung der Kitas investiert. "
Die  fünf Hauptziele der Aktion sind:

1. Familien entlasten
2. Mehr Bildungsgerechtigkeit
3. Kinderarmut bekämpfen
4. Vereinbarkeit von Familie und Beruf
5. Gleichwertige Lebensverhältnisse

Den Startschuss für das Volksbegehren fiel am 7. 1. 2019 in der Königstraße in Stuttgart, wo die SPD Landtagsfraktion erste Stimmen sammelte und den Passanten ihr Anliegen erklärte. Andreas Kenner war auch dabei und freute sich über die überwiegend positive Resonanz: "Für viele Bürgerinnen und Bürger sind die kommunalen Unterschiede bei den Kita–Gebühren unverständlich und viele empfinden dies als ungerecht – das müssen wir ändern."