Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Gäste meiner Homepage,

vielen Dank dafür, dass Sie mich angeklickt haben.

In unserer schnelllebigen Zeit versuchen mein Team und ich Sie regelmäßig über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft zu informieren. Aber auch Grundsätzliches und Zeitloses sollen Sie auf meiner Homepage finden können. Als Mitglied der oppositionellen SPD-Landtagsfraktion in Baden-Wüttemberg sehe ich es als eine meiner Aufgaben Ihnen aufzuzeigen, wo die Landesregierung besser sein könnte.

Nicht schlecht ist eben noch lange nicht gut genug.

Es gibt noch genug zu tun, und große Themen der Sozialpolitik wie die Bekämpfung der Kinderarmut, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Sicherstellung einer guten Pflege werden mich auch in den nächsten 3 Jahren der Legislatur intensiv beschäftigen.

Da werde ich nicht locker lassen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Andreas Kenner

Dank innovativer Ideen wieder Hoffnung

 

Staatssekretärin aus dem Bundesumwelt Ministerium Rita Schwarzelühr-Sutter besucht die Papierfabrik Scheufelen

Gute Nachrichten gibt es Gott sei Dank von der Papierfabrik Scheufelen in Oberlenningen. Gemeinsam mit der Staatssekretärin aus dem Bundesumwelt Ministerium Rita Schwarzelühr-Sutter, Nils Schmid MdB und dem Kreisvorsitzenden der SPD Michael Beck besuchte Andreas Kenner die Papierfabrik Scheufelen in Oberlenningen. Dort wo zu Spitzenzeiten über 2000 Menschen arbeiteten drohte vor Kurzem noch der totale Stillstand, was in Anbetracht der glorreichen Geschichte von Scheufelen eine Katastrophe gewesen wäre.

Inzwischen gibt es Dank innovativer Ideen wieder Hoffnung. Papier nicht aus Bäumen, die 40 Jahre zum Nachwachsen brauchen, sondern Papier aus Albgras, das in 60 Tagen schon wieder nachgewachsen ist. Verpackungen und Kaffeebecher aus Graspapier, zu 100% kompostierbar könnten in Zukunft Plastik ersetzen. In den alten Hallen der Papierfabrik ist inzwischen ein Verpackungs-Campus entstanden an dem Studenten aus "aller Welt" erforschen wie Energieaufwand, Wasser-und Resourcenverbrauch bei der Papierherstellung gesenkt werden kann. Auf dem asiatischen Markt ist das inzwischen ein großes Thema. In Ländern wie China oder auch Indonesien ist der ständig steigenden Papierverbrauch mit den heutigen Produktionsmittel nicht mehr zu befriedigen. Eine weltbekannte Fast Food Kette hat auch bereits Interesse angemeldet, weil ihre Kunden die aktuell verwendeten Einmalverpackungen immer weniger akzeptieren. „Da steckt ganz offensichtlich viel Potenzial dahinter. Ich wünsche Scheufelen und allen noch verbliebenden MitarbeiterInnen eine gute Zukunft“ so Andreas Kenner nach der Besichtigung des Betriebs in Lenningen. Die Produktion startet wieder mit 100 MitarbeiterInnen und das erklärte Ziel ist wieder Personal aufzubauen. Stefan Radlmayr, Wolfgang Schaeff, Professor Franz, Ulrich Scheufelen von der Geschäftsleitung und Herrn Mehmet Simsek vom Betriebsrat informierten die Besucher über das Zukunftskonzept. Der Wille an die großen Zeiten von Scheufelen in Oberlenningen anzuknöpfen war überall spürbar. Die Möglichkeiten für Forschung und Lehre praxisnah zu arbeiten sind längst noch nicht ausgeschöpft.

„Jetzt fahren sie auch noch sonntags“

 

Andreas Kenner MdL wendet sich nach Teckboten-Artikel an die Verantwortlichen des DB Projekts Stuttgart-Ulm

Heute Morgen wurde im Teckboten berichtet, dass im Zuge der ICE-Großbaustelle nun die LKWs auch sonntags durchs Lenninger Tal fahren werden. Weil der Rohstoff für die Tübbing-Produktion knapp wird, dürfen bis zu 25 LKWs pro Sonntag über die sowieso schon viel befahrene B 465 fahren. Das bedeutet Straßenlärm an sieben Tagen in der Woche. Andreas Kenner reagierte darauf umgehend und wendete sich schriftlich an die Verantwortlichen bei der Deutschen Bahn und den Baukonzern Implenia. Er kritisierte dabei vor allem die schlechte Kommunikation mit den ortsansässigen Bürgermeistern. 

Das Schreiben finden Sie hier:

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Jetzt fahren sie auch noch sonntags“ unter dieser Überschrift beschreibt heute „Der Teckbote“ auf der ersten Seite des Lokalteiles die Reaktionen im Lenninger Tal auf die Ankündigung, dass im Zusammenhang mit dem Bau des Voralbtunnels Wendlingen-Kirchheim nun auch sonntags Schwerlaster fahren dürfen.

Als Grund für das Aufheben des Sonntag-Fahrverbots wird die fehlende Lagerkapizität für die Tübbinge genannt. Damit deren Produktion nicht ins Stocken gerät muss wohl von August 2018 bis April 2019 vom Steinbruch Grabenstetten aus auch sonntags die Tübbingproduktion angefahren werden. Die Ausnahmegenehmigungen wurden von den zuständigen Behörden auch erteilt, nach dem die IHK eine „Dringlichkeitsbescheinigung“ ausgestellt hat. So weit ist formal gesehen alles korrekt gelaufen.

Allerdings hätte ich, aufgrund der angespannten Situation im Lenniger Tal erwartet, dass die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden von Lenningen, Herrn Michael Schlecht von Owen, Frau Verena Grötzinger und von Dettingen, Herr Rainer Haußmann nicht durch Steinbruch Moeck von dieser Maßnahme informiert werden, sondern rechtzeitig im Vorfeld durch die Projektleitung.

In unserer derzeit nicht einfachen politischen Lage muss alles getan werden eine weitere Politikverdrossenheit der Bevölkerung und Abkehr von unserer Demokratie zu vermeiden.
Direkt gewählte BürgermeisterInnen und GemeinderätInnen sind wichtige Multiplikatoren Vorort und tragen wesentlich dazu bei in der Bevölkerung Akzeptanz für die Unannehmlichkeiten zu schaffen, die im Zuge einer solch gewaltigen Baumaßnahme wie der Schnellbahntrasse von Stuttgart nach Ulm nun einmal unvermeidlich sind.

Da gilt es ständig im Gespräch zu bleiben und die Betroffenen vor Ort regelmäßig zu informieren. Michail Gorbatschow nannte dies 1989 Glasnost. Wir würden dies heute Bürgernähe, Bürgerbeteiligung und Transparenz nennen.

Was ich nun als Volksvertreter von Ihnen erwarte, ist ein sehr zeitnahes Gespräch mit den BürgermeisterInnen Michael Schlecht, Verena Grötzinger und Rainer Haußmann.
Des weiteren sollten Sie der Öffentlichkeit beziffern können um wie viele LKW Fahrten es sich im Zeitraum August 2018 – April 2019 sonntags tatsächlich handelt. Auch gehe ich davon aus, dass sonntags nur dann gefahren wird, wenn dies absolut unumgänglich ist.

Wenn wir verhindern wollen, dass in Deutschland die Ablehnung gegen Großprojekte immer größer wird, müssen wir die Bevölkerung „mitnehmen“ und uns mit den Bedenken und Sorgen der Bürger und Bürgerinnen auseinandersetzen und diese ernst nehmen, auch wenn dies nicht immer einfach und meistens auch nicht Vergnügungssteuer pflichtig ist.
Das macht unsere Demokratie aus und das ist auch gut so.
Gerne können wir dieses Thema auch persönlich besprechen.
 

Beste Grüße

Andreas Kenner MdL