Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Gäste meiner Homepage,

vielen Dank dafür, dass Sie mich angeklickt haben.

In unserer schnelllebigen Zeit versuchen mein Team und ich Sie regelmäßig über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft zu informieren. Aber auch Grundsätzliches und Zeitloses sollen Sie auf meiner Homepage finden können. Als Mitglied der oppositionellen SPD-Landtagsfraktion in Baden-Wüttemberg sehe ich es als eine meiner Aufgaben Ihnen aufzuzeigen, wo die Landesregierung besser sein könnte.

Nicht schlecht ist eben noch lange nicht gut genug.

Es gibt noch genug zu tun, und große Themen der Sozialpolitik wie die Bekämpfung der Kinderarmut, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Sicherstellung einer guten Pflege werden mich auch in den nächsten 3 Jahren der Legislatur intensiv beschäftigen.

Da werde ich nicht locker lassen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Andreas Kenner

MdLs Kenner und Born: „Kindertageseltern müssen von ihrem Beruf leben können“

 

SPD-Politiker fordern stufenweise Anhebung des Verdiensts auf 9,50 Euro Stundenlohn

SPD-Bildungsexperte Daniel Born und sein Kirchheimer Fraktionskollege Andreas Kenner, Sprecher für Jugend-, Senioren- und Familienpolitik, fordern eine bessere Bezahlung in der Kindertagespflege: „Die Kindertageseltern müssen von ihrem Beruf leben können. Wir wissen, dass unsere Kleinsten bei ihnen gut aufgehoben sind und deshalb muss sich unsere Wertschätzung auch endlich im Geldbeutel der Kindertagesmütter und Kindertagesväter widerspiegeln.“

Der Landesverband für Kindertagespflege hatte eine Studie zur Einkommenssituation in der Kindertagespflege in Auftrag gegeben. Das vorgestellte Ergebnis unterstreicht aus Sicht von Born und Kenner den enormen Handlungsdruck und ist ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Landesregierung. „Es wird Zeit, dass Grün-Schwarz handfeste Verhandlungsergebnisse statt reine Lippenbekenntnisse liefert“, monieren die SPD-Landtagsabgeordneten mit Blick auf die ausweichenden Verweise der Kultusministerin Eisenmann (CDU) auf die Verhandlungen im Rahmen des Paktes für gute Bildung und Betreuung.

Hinsichtlich steigender Geburtenraten werde die Bedeutung der Kindertagespflege im Angebotskanon der frühkindlichen Bildung noch anwachsen, sind sich Born und Kenner sicher. „Es muss unser Ziel sein, wieder mehr Kindertageseltern zu reaktivieren und neue Interessierte für das Berufsfeld zu gewinnen – das geht nicht, wenn es finanziell näher am Ehrenamt als an einem richtigen Job liegt“, so die SPD-Politiker. Laut der Studie verdienen selbstständige Tagesmütter und –väter in Baden-Württemberg durchschnittlich lediglich 6,24 Euro brutto pro Stunde.

Für Daniel Born und Andreas Kenner ist die Richtung klar: „Wir fordern die Erhöhung der laufenden Geldleistung um zunächst einen Euro – rückwirkend zum Januar 2018 – und dann eine stufenweise Anhebung auf 9,50 Euro in der Stunde.“
 

Bildung muss auch beim herkunftssprachlichen Unterricht Aufgabe des Staates sein

 

Bündnis aus SPD, GEW und PH Heidelberg fordert herkunftssprachlichen Unterricht als Regelangebot an Schulen

https://www.spd-landtag-bw.de/buendnis-aus-spd-gew-und-ph-heidelberg-fordert-herkunftssprachlichen-unterricht-als-regelangebot-an-schulen/

 

Andreas Kenner begrüßt die Initiative der SPD-Landtagsfraktion mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Pädagogische Hochschule Heidelberg und dem Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik (Hei-MaT), die ein gemeinsames Konzept zur Einführung von herkunftssprachlichem Unterricht als Regelangebot an baden-württembergischen Schulen vorgestellt haben. Ziel muss es sein, den aktuell bestehenden Konsulatsunterricht abzulösen. „Bildung ist eine staatliche Aufgabe, wir sollten den herkunftssprachlichen Unterricht nicht Konsulaten oder undurchsichtigen Religionsschulen überlassen“, fordert Andreas Kenner.

Laut SPD-Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch überlässt die grün-schwarze Landesregierung diesen wichtigen Teil der Bildung für Kinder mit Migrationshintergrund den ausländischen Konsulaten, weil dies für die Landeskasse günstiger ist. Damit mach es sich die grün-schwarze Landesregierung nach Ansicht von Stoch und Kenner allerdings zu einfach. Schlechte Ergebnisse in Schulvergleichsstudien hätten gezeigt, dass insbesondere die Schülerinnen und Schüler Unterstützung brauchen, die zuhause kein Deutsch sprechen. Nach Meinung der beiden SPD Politiker muss Sprachförderung zur Kernkompetenz des Bildungssystems in Baden-Württemberg werden, gerade auch weil Baden-Württemberg das Flächenland mit dem bundesweit höchsten Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund ist und seit 2015 eine verstärkte Zuwanderung erfahren hat.

„Das Potential des herkunftssprachlichen Unterrichts wird bisher gar nicht genutzt, kann aber ein wichtiger Baustein im Gesamtkonzept für erfolgreiche Integration sein. Eine Landesregierung, die ihre integrationspolitische Aufgabe ernst nimmt, muss der Förderung des Spracherwerbs höhere Priorität einräumen“, so die GEW-Landesvorsitzende Doro Moritz. Wie eng die Förderung der Herkunftssprache und die Verbesserung der Sprachkompetenzen in Deutsch zusammenhängen, erklärt Professorin Dr. Havva Engin (Hei-MaT): „Wenn Kinder ihre Herkunftssprache richtig beherrschen, fällt ihnen auch das Deutschlernen viel leichter. Wir brauchen daher feste Strukturen, die auf eine koordinierte Zweisprachigkeit der Kinder setzen, statt eine doppelte Sprachlosigkeit zu provozieren.“

Deshalb soll aus Sicht des Bündnisses herkunftssprachlicher Unterricht in Baden-Württemberg zukünftig als freiwilliges Wahlfach angeboten werden, erst in Form eines fünfjährigen Schulversuches an 90 Schulen und dann überall dort, wo Bedarf besteht. Aktuell besuchen 38.500 Kinder den Konsulatsunterricht. Der Bedarf könnte aber steigen, wenn das Angebot von staatlicher Seite kommt. Es gibt realisierbare Wege den herkunftssprachlichen Unterricht an Schulen anzubieten, Kultusministerin Susanne Eisenmann fehlt nach Ansicht der SPD Fraktion aber schlichtweg der politische Wille dazu. „An den Kosten für den von der GEW, der pädagogischen Hochschule Heidelberg und der SPD nun vorgeschlagenen Schulversuch in Höhe von rund zwei Millionen Euro kann es angesichts der guten Haushaltslag ja nicht liegen“, findet Andreas Kenner.

Integration aus einem Guss

 

Andreas Kenner zur Veranstaltung von Sozialministerium und BAMF: „Das Treffen war wichtig, aber das Land muss finanziell mehr tun“

Der Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Kenner begrüßt grundsätzlich, dass sich am gestrigen Donnerstag (5. Juli) Fachleute von Bund, Ländern und Kommunen auf Einladung des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg sowie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) unter dem Motto „Integration aus einem Guss“ in Stuttgart getroffen haben, um sich zu vernetzen und abzustimmen: „Integration geflüchteter Menschen kann tatsächlich nur dann gelingen, wenn alle politischen Ebenen eng miteinander zusammenarbeiten“, stellt Andreas Kenner fest. Die Förderprogramme der baden-württembergischen Landesregierung seien sinnvoll, allerdings noch nicht ausreichend: „Im Pakt für Integration zwischen dem Land und den Kommunen wurden zwar knapp 1.100 Stellen für Integrationsmanagerinnen und -managern geschaffen, die Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung sozial beraten und begleiten. Eine Verdoppelung dieses Ansatzes wäre, nach Ansicht Kenners, aber sinnvoll und geboten.“ Auch bei der finanziellen Förderung von Sprachkursen könne das Land noch mehr dazu geben. Ein Problem sieht MdL Kenner darin, dass aus seiner Sicht zu oft „die Falschen“ abgeschoben werden. Häufig genau diejenigen, die sich gut in Gesellschaft und Arbeit integriert haben. „Hier bräuchten wir dringend einen Spurwechsel, wie ihn die SPD-Fraktion fordert“, so Andreas Kenner. Der Aussage von Landrat Joachim Walter, „Damit die Integration auf Dauer gelingt, brauchen die Kommunen verlässliche Rahmenbedingungen und vor allem eine verlässliche Finanzierung. Hier bleiben Bund und Land gefordert“ kann sich Andreas Kenner voll und ganz anschließen. Gerade das Land müsse mehr als bisher zur Finanzierung beitragen.

Info: In Stuttgart mit dabei waren u.a. der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha, der neue BAMF-Präsident Dr. Hans-Eckhard Sommer sowie der Präsident des Landkreistages, Landrat Joachim Walter. Die Veranstaltung unter dem Titel „Integration aus einem Guss“ sollte eine Plattform bieten zum Austausch und zur Diskussion über Themen wie Sprachförderung, Integration in Gesellschaft und Arbeit oder soziale Begleitung. 

Deutscher Kita-Preis

 

Andreas Kenner MdL wirbt für Bewerbung für den deutschen Kita-Preis

Auch 2019 vergibt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und die deutsche Jugendstiftung wieder den deutschen Kita-Preis. Es soll beispielhaftes Engangment für gute, frühe Bildung ausgezeichnet werden, bei denen die Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund stehen. 

Mitmachen kann jede Kita und lokale Initiative in Deutschland, die sich für gute Rahmenbedingungen beim Aufwachsen von Kita-Kindern einsetzt und zeigt, wie Herausforderungen in der frühkindlichen Bildung auf lokaler Ebene gemeistert werden können. 

Fünf Kindertageseinrichtungen und fünf lokale Bündnisse für frühe Bildung werden nächstes Jahr im Mai mit dem Preis geehrt. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 130.000 € dotiert. 

Andreas Kenner hofft auf eine hohe Beteiligung aus seinem Wahlkreis Kirchheim.