Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Gäste meiner Homepage,

vielen Dank dafür, dass Sie mich angeklickt haben.

In unserer schnelllebigen Zeit versuchen mein Team und ich Sie regelmäßig über aktuelle Themen und Termine aus Politik und Gesellschaft zu informieren. Aber auch grundsätzliche Positionen und allgemeine Informationen über mich, können Sie auf meiner Homepage finden. Als Mitglied der oppositionellen SPD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg sehe ich es als eine meiner Aufgaben, Ihnen zu zeigen, wo die Landesregierung besser sein könnte.
Nicht schlecht ist eben noch lange nicht gut genug. Es gibt noch vieles zu tun!
Die großen Themen der Sozialpolitik wie die Bekämpfung der Armut und insbesondere auch der Kinderarmut, die Schaffung von genügend bezahlbarem Wohnraum und die Sicherstellung einer guten Pflege werden mich auch in den nächsten 1 1/2 Jahren der Legislatur intensiv beschäftigen.
Da werde ich nicht locker lassen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Andreas Kenner

Andreas Kenner: „Es leben noch immer zu viele Menschen in Armut“

 

Podiumsdiskussion „Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit“ im Stadthotel Waldhorn in Kirchheim/Teck

Unter dem Motto „Ein neuer Sozialstaat für eine neue Zeit – Armut überwinden und bekämpfen, bevor sie entsteht“ diskutierten auf Einladung von MdL Andreas Kenner im mit rund 50 Gästen gut besuchten Stadthotel Waldhorn Dr. Martin Rosemann MdB, Angelika Matt-Heidecker OB in Kirchheim/Teck, Prof. Christel Althaus vom Landesfamilienrat Baden-Württemberg, Eberhard Haußmann Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands Esslingen und Martin Auerbach vom DGB Kreisverband Esslingen. In seiner Begrüßung meinte MdL Kenner, er wolle bewusst über Themen diskutieren, die nicht jeden Tag in der Zeitung und in der Öffentlichkeit präsent sind. Dazu zähle auch das Thema „Armut“: „Wir haben trotz geringer Arbeitslosigkeit in unserer Gesellschaft noch zu viele Menschen, die von Armut betroffen sind. Mir ist wichtig, dass Armut kein Tabuthema ist und dass wir sie bekämpfen, bevor sie überhaupt entsteht.“

Arbeit ist der beste Schutz vor Armut. Damit das auch so bleibt, bedarf es einer Neuausrichtung der Sozialpolitik. Der Vorsitzende der SPD Landesgruppe Baden-Württemberg im Bundestag, Dr. Martin Rosemann, stellte das Konzept der SPD „Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit: Einer neuer Sozialstaat für eine neue Zeit“ vor und berichtete welche Maßnahmen die Bundesregierung zum besseren Schutz vor Armut bereits beschlossen hat und welche Maßnahmen noch geplant sind. Das SPD-Sozialstaatskonzept will Antworten auf eine Arbeitswelt im Wandel liefern, die durch Trends wie Digitalisierung und neue Arbeitsfelder bestimmt ist. Ausgangspunkt des Konzepts ist, einen Kulturwandel einzuleiten: Der Staat soll als Partner derjenigen Bürger auftreten, die Sozialleistungen benötigen – und nicht als Kontrolleur. Es soll individuelle, passgenaue Unterstützungen geben und ein „Recht auf Arbeit“. Konkret fordert die SPD-Bundestagsfraktion, den Mindestlohn auf 12 Euro anzuheben, Hartz IV durch ein Bürgergeld zu ersetzen und Sozialpartnerschaft/Tarifbindung auszubauen. Niederschwellige Hilfen aus einer Hand sind ebenfalls ein zentraler Baustein des Konzepts.

OB Matt-Heidecker betonte in der anschließenden Diskussion, dass die Stadt Kirchheim/Teck bereits viel tue, um Armut auf kommunaler Ebene zu bekämpfen: „Das ist für den sozialen Frieden in der Stadt enorm wichtig.“ Bereits seit 10 Jahren gebe es als Konsequenz eines SPD-Antrags zur Erfassung der Kinderarmut die Initiative „Starkes Kirchheim“, die speziell gegen Kinderarmut vorgeht. Wichtig sei der Stadtpass, der auch Kinder und Erwachsene unterstützt, die an oder knapp über der Armutsgrenze leben. Prof. Althaus meinte, es brauche eine Gesamtstrategie für die Bekämpfung der Familien- und Kinderarmut. Für Kinder brauche es eine eigene Grundsicherung, damit sie unabhängig von ihren Eltern abgesichert sind. Martin Auerbach vom DGB beklagte den rückläufigen Organisationsgrad der Arbeitnehmer innerhalb der Gewerkschaften und forderte einen starken Sozialstaat. Er schilderte aus seiner beruflichen Praxis Behördengänge von Amt zu Amt und sprach sich wie Dr. Martin Rosemann für Hilfen aus einer Hand aus. Eberhard Haußmann stellte klar: „Armut ist eindeutig weiblich“. Davon betroffen seien vor allem alleinerziehende und kinderreiche Frauen. Neben dem fehlenden Geld sei der Mangel an Teilhabe und die Tendenz der Vereinsamung ein großes Problem. MdB Rosemann forderte, mit Verbündeten wie etwa den Gewerkschaften öffentlich stärker über Solidarität zu diskutieren. Die Parteien im linken Lager müssten nach Kompromissen suchen und dürften sich nicht ständig gegenseitig bekämpfen. MdL Andreas Kenner betonte, dass die SPD-Landtagsfraktion die Abschaffung der Kitagebühren fordert, um Chancengleichheit für alle Kinder im Land zu gewährleisten. OB Matt-Heidecker bezeichnete die Gebührenfreiheit im Grundsatz als richtig, wobei sie nicht von den Kommunen gestemmt werden könne. Die nötigen Gelder müssten von Land und Bund kommen.

Aus dem Publikum wurde abschließend Kritik an Leiharbeit und Einkommensungleichheit geübt. Ein Zuhörer betonte, dass man nicht nur über Strukturen sprechen dürfe, sondern immer auch die Würde des einzelnen Menschen im Blick behalten müsse. „Das ist ein guter Punkt, der eigentlich selbstverständlich sein sollte. Menschen brauchen Anerkennung und Würdigung, egal in welcher Lebenslage sie gerade sind“, meinte MdL Kenner abschließend.

Aufruf zur Teilnahme am Schülerwettbewerb des Landtags: „Komm heraus, mach mit“

 

„Komm heraus, mach mit“, lautet das Motto des 62. Schülerwettbewerbs des Landtags. Der Jugendpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Kenner ruft alle Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an dem Wettbewerb auf. Die Teilnahme ist ab 13 Jahren möglich, egal welche Schulartenbesucht wird.

„Der Schülerwettbewerb soll Jugendliche dazu anregen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen und sich aktiv einzumischen und zu diskutieren. Er soll Lust auf Politik machen - denn Politik kann auch Spaß machen“, erklärt Andreas Kenner: „In Diskussionen bestehen, kritisch Stellung beziehen und argumentieren – all das kann man üben und dabei sogar attraktive Preise gewinnen.“
Die Arten wie man sich beim 62. Schülerwettbewerb einbringen kann sind unterschiedlich: Die SchülerInnen wählen individuelle Themen und Arbeitsformen aus. So kann man zum Beispiel ein Plakat zu einem Vorurteil gestalten oder Foto- und Videobeiträge zu Glaubensvorstellungen im Alltag erstellen.
Es locken Sachpreise, Studienfahrten und der Förderpreis des Landtags für herausragende Arbeiten in Höhe von bis zu 1.250 Euro. Bei der Preisverleihung werden alle Schularten berücksichtigt. Einsendeschluss ist der 15. November 2019. Umfassende Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme findet man unter: www.schuelerwettbewerb-bw.de