Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freundinnen und Freunde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freundinnen und Freunde

die Sommerferien sind zu Ende, und auch die Sommerpause im Landtag von Baden-Württemberg neigt sich ihrem Ende entgegen: In den nächsten Wochen stehen einige Plenar- und Ausschusssitzungen an. 

Für die Landtagswahl am 14. März 2021 habe ich mich erneut als SPD-Erstkandidat im Wahlkreis Kirchheim beworben. Die Nominierungsveranstaltung fand am 23. September in der Stadthalle Plochingen statt. Ich wurde dort mit 94,7% zum Erstkandidaten gewählt. Herzlichen Dank für das große Vetrauen!

Auch sonst ist mein Terminkalender wieder prall gefüllt mit Terminen in den kommenden Wochen.

Corona wird uns leider noch eine ganze Weile und damit auch durch diesen Herbst begleiten. Bleiben Sie also vorsichtig und schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!

Ich wünsche eine gute Zeit – bleiben Sie gesund!

Ihr/Euer Andreas Kenner

 

 

 

Ohne Rückhalt in der Bevölkerung werden wir die Pandemie nicht besiegen können

 

Der Landkreise Esslingen gehört mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern nun zu den Hot Spots in Deutschland

Die Corona Fallzahlen steigen seit den vergangenen Tagen stark an und der Landkreise Esslingen gehört mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern nun zu den Hot Spots in Deutschland. Und die Landesregierung hat die 3. Pandemiewarnstufe ausgerufen und die Corona Ampel auf Rot geschaltet. Dadurch sind die örtlichen Behörden ermächtigt Einschränkungen zur Bekämpfung des Virus per Allgemeinverfügung erlassen zu können.

Gleichzeitig nimmt der Unmut in der Bevölkerung zu und die Stimmung droht zu kippen, so die Einschätzung des SPD Landtagsabgeordneten Andreas Kenner. „Maßnahmen wie das Beherbergungsverbot, das nun für alle aus dem Landkreis Esslingen gilt, stoßen auf Unverständnis, wenn immer wieder auf die Einhaltung der AHA Regeln hingewiesen wird, gleichzeitig aber beispielsweise der Öffentliche Nahverkehr oder auch die Schulbusse wie eh und je hoffnungslos überfüllt sind.“

Seit März hatte die Landesregierung Zeit sich auf die befürchtete 2. Welle im Herbst vorzubereiten. Aber offensichtlich haben die Kultusministerin Susanne Eisenmann CDU und der Verkehrsminister Winfried Herrmann GRÜNE es nicht geschafft für die absehbare Problematik bei den Schulbussen eine Lösung zu finden, stellt Kenner fest. „Sie stecken ihre Energie wohl lieber in die eigene Profilierung, Frau Eisenmann als designierte Spitzenkandidatin der CDU und Herr Herrmann neuerdings als Buchautor.“

Bei den Schulbussen, Berichtet Kenner, hat das Land sogar zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit mehr Busse fahren und dichtes Gedränge vermieden werden kann. „Wie aber Verkehrsminister Herrmann auf die Idee kam das Programm zunächst nur bis zu den Herbstferien aufzulegen bleibt sein Geheimnis. Das Programm wurde nun zwar bis zum Jahresende verlängert, aber die Richtlinien wie es genau umgesetzt wird, sind immer noch nicht veröffentlicht.“ Dieses Vorgehen hat laut Kenner dazu geführt, dass im Landkreis Esslingen immer noch keine zusätzlichen Schulbusse im Einsatz sind.

„Gut gemeint ist halt noch lange nicht gut gemacht“ fasst Andreas Kenner zusammen. Und wie es dann Anfang 2021 weitergehen soll ist auch unklar. „Wenn Eisenmann und Herrmann so weitermachen, habe ich die Befürchtung, sollten nun endlich mehr Schulbusse zum Einsatz kommen, fallen diese dann Anfang Januar wieder weg“.

„Auch beim Einsatz von Lüftungsgeräten und Luftreinigungssystemen in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden und Betrieben sind wir keinen Schritt weitergekommen“, berichtet Andreas Kenner. „Ministerin Eisenmann hat recht, wenn sie erklärt, dass die Finanzierung von Lüftungsgeräten Aufgabe der Schulträger ist. Aber statt die Kommunen wenigstens mit Beratung bei der Auswahl geeigneter Geräte und wo und wie diese sinnvoll eingesetzt werden können zu unterstützen, lässt Frau Eisenmann ihr Ministerium auf Grund vieler Nachfragen lediglich über Twitter mitteilen, dass es nicht zuständig sei.“

Auch können längst nicht alle Städte und Gemeinden die Kosten für diese Technik alleine stemmen. „Mir geht es aber um den Schutz aller Kinder und Lehrerinnen und Lehrern im Land und zwar unabhängig davon, ob sich ihre Gemeinde diese Technik aus eigenen Mitteln leisten kann, oder nicht“ stellt Kenner klar und fordert: „Wir müssen sämtliche technischen Möglichkeiten einsetzen die wir haben, bevor wir das Alltagsleben der Leute einschränken“.

„Ich werde seit Donnerstag von vielen Leuten gefragt warum sie im öffentlichen Raum von Kirchheim, Plochingen, Weilheim, Wendlingen oder Wernau eine Maske tragen sollen, weil im Paketzentrum der Post in Köngen und in einigen Anschlussunterbringungen Corona ausgebrochen ist. So werden wir den Kampf gegen die Pandemie nicht gewinnen“, kritisiert Andreas Kenner.

Grüne S-Bahn Seifenblase geplatzt

 

Andraes Kenner MdL nimmt Stellung zum Artikel „Mehr S-Bahn ist kaum realisierbar“ vom 28.09.2020 im Teckboten

Anfang des Jahres haben die Grünen die Hoffnung auf die Einführung eines 15-Minuten-Takt der S-Bahn Linie 1 nach Kirchheim/Teck bereits bis 2022 geweckt. Diese Hoffnungen sind nun wie eine Seifenblase zerplatzt, wie die Berichterstattung am Montag im Teckbote zu diesem Thema bestätigt.

„Jedem der wie ich immer mit der S-Bahn statt mit der S-Klasse nach Stuttgart fährt war auch schon vor einem halben Jahr klar, dass es in Wendlingen keinen Platz für ein zweites Gleis gibt und die einspurige Stecke mit 4 Bahnübergängen keinen 15-Minuten-Takt zulässt, ohne Wendlingen quasi durch dauergeschlossene Schranken zu teilen“ stellt Andreas Kenner fest. Das haben nun auch die Fachmänner bestätigt wie der Teckbote berichtete.

Natürlich wünscht sich auch Andreas Kenner einen 15-Minuten-Takt, das steht außer Frage. Aber die vollmundigen Versprechungen der Grünen laufen wie so oft ins Leere. Und im selben Moment wo klar wird, dass eine schnelle Einführung eines 15-Minuten-Taktes nicht machbar ist, zaubern die Grünen mit der Süd-Umfahrung bei Wendlingen das nächste leere Versprechen aus dem Hut.

Natürlich wäre die Südumfahrung in Wendlingen sinnvoll. Allerdings ist sie keine Erfindung der Grünen und wird auch nicht alleine von ihnen gefordert. Auch die SPD in der Regionalversammlung fordert diese schon lange. Aber klar ist auch, dass es bis zu einer möglichen Realisierung der Südumfahrung viele, viele Jahre brauchen wird. Das liegt in der Natur der Sache bei solchen weitreichenden Entscheidungen und Planungen. Außerdem sind dafür in einem großen Umfang finanzielle Mittel notwendig, deren Finanzierung erstmal gesichert werden muss.

Andreas Kenner: „Politik würde sich mehr an den Interessen junger Leute orientieren“

 

Bündnis „alt.genug“ fordert Wahlrecht mit 16 Jahren auf Landesebene

Der Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete Andreas Kenner begrüßt die Forderung des Bündnisses "alt.genug", das Wahlalter auf Landesebene auf 16 Jahre abzusenken.

Das Bündnis „alt.genug“, ein Bündnis von Jugend-Organisationen und Parteien – darunter auch die Jusos Baden-Württemberg – möchte das Wahlalter von 16 Jahren auf Landesebene durchsetzen. Spätestens ab der übernächsten Landtagswahl 2026 sollen Jugendliche bereits ab 16 und nicht erst wie bislang ab 18 wählen gehen dürfen.

Andreas Kenner, jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, begrüßt diese Forderung: „Junge Menschen sind so politisch wie lange nicht mehr, wie unter anderem die Fridays for Future-Bewegung zeigt. Nachdem wir in der grün-roten Landesregierung 2014 das Wahlalter bei Kommunalwahlen auf 16 abgesenkt haben, wäre die Wahlalterabsenkung auf Landesebene der nächste logische Schritt. Ich bin überzeugt davon, dass man mit 16 Jahren reif genug ist, um wählen gehen zu können.“ Eine Wahlalterabsenkung auf 16 würde dafür sorgen, dass sich alle Parteien mit ihren Programmen und Initiativen mehr als schon bisher an der Lebenswirklichkeit und den Interessen junger Menschen orientieren: „Bildung, Digitalisierung und Umweltpolitik könnten so noch mehr in den Fokus der Politik rücken“, hofft Andreas Kenner. In vielen anderen Bundesländern sei das Wahlrecht ab 16 auf Landesebene bereits eingeführt worden.

Auch SPD-Fraktionschef Andreas Stoch spricht sich für eine Absenkung des Wahlalters auf 16 aus: „Junge Menschen wollen ihre Zukunft selbst gestalten und sie müssen möglichst früh in demokratische Prozesse eingebunden werden. Das ist ein Garant dafür, dass sie den hohen Wert unserer freiheitlichen Grundordnung schätzen lernen und sie auch zu verteidigen bereit sind. Wir wollen unseren Jugendlichen eine aktive Rolle in unserer Demokratie anvertrauen, deshalb sind wir auch für eine Absenkung des Wahlalters auf 16 bei den Landtagswahlen. Um dafür in der nächsten Legislaturperiode eine Mehrheit zu bekommen, wird es nicht ohne die SPD gehen!"

„Landesregierung streitet lieber über Schottergärten, anstatt für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen!“

 

Der wohnungspolitische Sprecher der SPD LandtagsfraktionDaniel Born und der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Andreas Kenner kritisieren die Landesregierung:
„Landesregierung streitet lieber über Schottergärten, anstatt für bezahlbaren Wohnraum zu sorgen!“

„Völlig berechtigt“ ist aus Sicht des Kirchhheimer  SPD Landtagsabgeordneten Andreas Kenner und des wohnungspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Daniel Born, die Kritik des Mieterbundes an der Wohnungspolitik der Landesregierung:„In Baden-Württemberg entstehen noch immer viel zu wenige geförderte Wohnungen. Das liegt am fehlenden Engagement der Wohnungsbauministerin und daran, dass die grün-schwarze Landesregierung lieber über Schottergärten und Solaranlagen auf Dächern streitet, anstatt ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Es ist ein großer Fehler, dass Grün-Schwarz nach wie vor die Einrichtung einer Landeswohnungsbaugesellschaft verhindert!“„Eine solche Gesellschaft würde für deutlich mehr Schub sorgen und wäre Teil einer echten Wohnraumoffensive, die Baden-Württemberg dringend braucht. Die Landesregierung ist hierzu jedoch nicht bereit und damit dafür verantwortlich, dass immer mehr Menschen im Land praktisch keine Chance haben, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Immer wieder wenden sich verzweifelte, teilweise von Eigenbedarfskündigungen betroffene Menschen an die Wahlkreisabgeordnete mit der Bitte um Unterstützung bei der Wohnungssuche. Obwohl derzeit ja vielerorts zahlreiche Wohnungen gebaut werden, sind diese doch  meistens eher hochpreisig, so Andreas Kenner. Viele Familien wussten schon vor Corona nicht, wie sie ihre Miete bezahlen sollen. Durch Kurzarbeit und andere wegbrechende Einnahmen hat sich die Situation noch verschärft. Von Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und der Landesregierung ist hierzu weder etwas zu hören noch werden Konsequenzen gezogen. Mit den vielen Millionen Euro, die das Wirtschaftsministerium durch eigenes Verschulden bei der Expo in Dubai rauswirft, könnte man jedenfalls den Bau etlicher bezahlbarer Wohnungen fördern.“

63. Schülerwettbewerb des Landtags

 

Die Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz (Grüne), Karl Zimmermann (CDU) und Andreas Kenner (SPD) laden zur Teilnahme ein

Die Landtagsabgeordneten Andreas Schwarz (Grüne), Karl Zimmermann (CDU) und Andreas Kenner (SPD) laden alle Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 25 Jahren dazu ein, am Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg teilzunehmen.

In Diskussionen bestehen, kritisch Stellung zu politischen Themen beziehen, argumentieren und gegenargumentieren – all dies kann man üben und dabei sogar Spaß haben. Seit Anfang Juli können sich Schülerinnen und Schüler für den 63. Schülerwettbewerb des Landtags anmelden. Das Motto dieses erfolgreichen Programms zur Förderung politischer Bildung lautet: „komm heraus, mach mit“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwischen verschiedenen Themen und Arbeitsformen wählen. Wie Technik unsere Welt verändert, kann zum Beispiel kreativ in einem Plakat dargestellt werden. Eine andere Möglichkeit sind Foto- und Videobeiträge zu der Frage, welche Rolle Kleidung in unserem Leben spielt. „Der Schülerwettbewerb will Jugendliche dazu anregen, sich mit politischen Fragestellungen und Problemen aktiv auseinanderzusetzen“, so die drei Abgeordneten. „Er will Lust machen auf Politik.“ Mitmachen lohnt sich gleich doppelt – wegen der herausragenden Erfahrung, aber auch wegen der zahlreichen Gewinne. Es locken Sachpreise, Studienfahrten und, nicht zu vergessen, der Förderpreis des Landtags für herausragende Arbeiten in Höhe von bis zu 1.250 Euro. Bei der Preisverteilung werden alle Schularten berücksichtigt.

Einsendeschluss ist der 16. November 2020. Umfassende Informationen zum 63. Schülerwettbewerb sind auf der Homepage www.schuelerwettbewerb-bw.de zu finden oder können bei der vom Landtag beauftragten Landeszentrale für politische Bildung, Schülerwettbewerb des Landtags, Lautenschlagerstraße 20, 70173 Stuttgart, bestellt werden.

Frau Eisenmann weicht die Schulpflicht auf

 

Der Kirchheimer SPD Landtagsabgeordnete Andreas Kenner traute seinen Ohren nicht, als er in den Radio Nachrichten hörte, dass die Kultusministerin Susanne Eisenmann erklärte, dass Schüler und Schülerinnen, die wegen Corona nicht am Unterricht teilnehmen wollen, dies auch nach den Sommerferien weiterhin dürfen.

Im Prinzip reicht ein Anruf der Eltern, oder der Schülerin und des Schülers um zu Hause bleiben zu können. Andreas Kenner konnte erst nicht glauben, dass hierfür keine Angabe von Gründen notwendig sind, sondern das subjektive Gefühl der Eltern, oder der Kinder, wegen Corona nicht in die Schule gehen zu wollen ausreicht.

Kenner sieht durch diese Möglichkeit die in Württemberg bereits seit 1559 für Knaben und seit 1649 für alle Kinder geltende Schulpflicht in Frage gestellt. Er fragt sich wie die Kultusministerin verhindern möchte, dass ausgerechnet diejenigen Kinder und Jugendlichen zu Hause bleiben, die Förderung besonders nötig hätten. Frau Eisenmann hat zwar Regeln für den Fernunterricht aufgestellt, aber die Lehrkräfte haben immer noch keine digitalen Endgeräte, ein Messengerdienst steht nicht flächendeckend zur Verfügung und ob die Schülerinnen und Schüler zu Hause über einen ausreichenden Internetzugang verfügen, um überhaupt mit der Schule in Kontakt zu treten, ist auch nicht klar. Weiter gibt Kenner zu bedenken, dass eine solche Regelung all jenen Tür und Tor öffnet, die generell gegen die Schulpflicht sind und ihre Kinder lieber selbst frei von Einflüssen des Staates unterrichten wollen.

Für Andreas Kenner steht fest, dass die allgemeine, verpflichtende Schulpflicht für alle Kinder eine der großen Errungenschaften des aufgeklärten Europas ist. Daher lehnt er jede Form der Aufweichung der Schulpflicht ab und fordert die Kultusministerin dazu auf in den Schulen Baden-Württembergs auch in Zeiten von Corona einen geregelten Unterricht zu ermöglichen.

Zusatzstadtführung beim "Weindörfle" am Mittwoch 19. August 16h30

 

Da die beiden angekündigten "Weindörfle" Stadtführungen in Kirchheim ausgebucht sind, wird es am Mittwoch, den 19. August um 16Uhr30 eine Zusatzführung geben.
Treffpunkt ist um 16Uhr30 vor dem 3 K in der  Dreikönigsstraße in Kirchheim.
Bitte bei der Anmeldung auch angebeten ob Ihr anschließend noch im Weindörfle einkehren wollt.
Ich werde zumindest bis 21 Uhr dort sein und danach irgendwo FC Bayern gegen FC Lyon anschauen.
Gruß 
Anne Kenner
info@3k-kirchheim.de       Stichwort Weindörfle Führung

Auf den Spuren berühmter Persönlichkeiten

 

Stadtführung mit Andreas Schwarz und Anne Kenner

Für Interessierte bieten  Andreas Schwarz MdL & Anne Kenner MdL am Mittwoch, 26. August 2020 einen Streifzug durch Kirchheim an.Die Teilnehmer erwartet eine außergewöhnliche Stadtführung durch „berühmte Straßen“ in Kirchheim unter Teck mit verkehrspolitischem Hintergrund. Der Treffpunkt ist um 16.00 Uhr vor dem Bahnhofsgebäude in Kirchheim unter Teck. Die Teilnehmeranzahl ist begrenzt und nur mit Voranmeldung möglich: andreas.schwarz.wk2@gruene.landtag-bw.de oder telefonisch unter 07021-9317040. Während der Führung muss ein eigener Mund-Nasenschutz getragen und die nötigen Abstandsregeln eingehalten werden.

Besuch bei den mediusKliniken

 

Mit Nils Schmid MdB, Andreas Kenner MdL, unserem Kreisvorsitzenden Michael Beck und dem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag Michael Medla

Das war ein sehr aufschlußreicher und informativer Termin bei den mediusKliniken in Kirchheim-Teck.

Der Geschäftsführer der mediusKliniken, Thomas Kräh und der Pflegerische Leiter und Betriebsrat, Johannes Gommel, informierten unseren SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Nils Schmid, den Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Michael Medla, den Kreisvorsitzenden der SPD Michael Beck und mich über die besonderen Herausforderungen für alle Beschäftigten der mediusKliniken während der Hochphase der Corona Pandemie.

Für das damals geleistete an dieser Stelle nochmals vielen, herzlichen Dank. 10 Stunden am Tag mit Maske und Schutzkleidung beatmete Corona Patienten zu behandeln und dabei durchaus auch die eigene Gesundheit zu gefährden ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit.

Umso größer war die Enttäuschung der Beschäftigten, vor allem der Intensivstationen, zu realisieren, dass die Ankündigung des Bundesgesundheitsministers, dass alle Pflegerinnen und Pfleger eine Sonderprämie erhalten sollen, für sie gar nicht gelten soll.

Dies war natürlich bei unserem Gespräch das erste Thema. Hier muss es eine neue Entscheidung geben, zumindest für alle Beschäftigten, die direkt mit Corona Patienten zu tun hatten. Das schließt aus meiner Sicht das Reinigungspersonal mit ein. Wer etwas verspricht muss es auch halten.

Ein weiteres Thema war die Entbürokratisierung der Medizin, Versorgungssicherheit durch Produktion in Europa, Personaluntergrenzen, Digitalisierung in der Medizin und Pflege, Generalistik in der Pflege, Pflegekammer, Vorsorge und Prävention in Bezug auf neue Pandemien, Fachkräftegewinnung und dauerhafte bessere Entlohnung von Pflegefachkräften und PflegehelferInnen, was selbstverständlich in einem direkten Zusammenhang steht.

 

Das Bildrecht liegt bei den mediusKliniken

„Kenner Trinken“ Württemberger,ein Abend gegen den alltägllichen Wahnsinn“

 

Kirchheimer Kultursommer: Kenner Trinken Württemberger am Samstag 29. Aug. 19h im Teckkeller Kirchheim

Nach dem großen Erfolg am Freitag, den 10. Juli, vor 260 Gästen und über 200 Leuten, denen abgesagt werden musste, wird "Kenner Trinken Württemberger" am Samstag 29. August um 19 Uhr im Kirchheimer Teckkeller nochmals "aufgeführt".
 

Vor genau 10 Jahren ist der Stadtrat in Kirchheim, Stadtführer, Altenpfleger und Landtagsabgeordneter im Keller des Esslinger Weinguts Kusterer zum erstenmal mit „Kenner Trinken Württembeger“ aufgetreten.
Damals erbrachte er im Rahmen der „Esslinger Demenzkampagne“  den Nachweis, dass ein tägliches Viertele Württemberger durchaus dazu beiträgt der Demenz vorzubeugen und auch ansonsten dazu geeignet ist den alltäglichen Wahnsinn besser zu ertragen.
Inzwischen blickt er auf zahlreiche ausverkaufte Veranstaltungen zurück, wobei das Programm auf nahezu alle Lebenslagen ausgeweitet wurde.
Es geht um Schwäbischen Humor  inclusive Erotik,  die Macht der SeniorInnen, seine Erfahrungen als Stadtrat, Stadtführer, Altenpfleger, Landtagsabgeordneter, VFB Fan, Fahrradfahrer und Fußgänger,
S-Bahn Fahrer ,Kirchgänger, Bürger und das Leben in Zeiten von Fußball ohne Zuschauer, Flugjreisen zu den Kirschblüten in Japan, Freibad Besuchen mit Abstand,  Rock`n Roll im Auto,  das Nachtangelverbot, den Wolf,  das Tragen von Masken und die Frage warum die Leute schon wieder in den Urlaub fliegen müssen. Oder vereinfacht gesagt, es geht um Gott und die Welt.
Mit dabei sind wieder  der Schwäbische Bluesbarde Günther Wölfle und der Bassist Dieter Hildenbrand,  die bereits seit den 70er Jahren das Württembergische Publikum begeistern.
Kenners Motto  " Unsere  Biergärten sind viel schöner als Mallorca" soll dazu beitragen die „daheim gebliebenen“ dafür zu belohnen, dass sie nicht umweltschädlich in den Urlaub geflogen sind.
So ein Abend unterstütz die Württemberger Weinbauern, den Heimischen Wirt mit seinen regionalen Speisen und Getränken, die Musiker und erfreut das Publikum.

Der Eintritt ist frei
anmeldung unter:  teckkeller@gmx.net
Ein Anruf im Teckkeller 07021-55783 geht auch. 

Die Landesregierung muss aufzeigen unter welchen Bedingungen Krämer- und Sondermärkte stattfinden können

 

Den Landtagsabgeordneten Andreas Kenner kann man häufig am Samstag auf dem Kirchheimer Wochenmarkt treffen. „Märkte gehören für mich einfach zu einer liebens- und lebenswerten Innenstadt dazu. Glücklicherweise war das Einkaufen auf dem Markt bisher auch während der gesamten Corona-Krise möglich. Und es hat sich gezeigt, bei Einhaltung der Abstandsregeln geht davon auch keine erhöhte Infektionsgefahr aus“ stellt Kenner fest.

Wann und wie auch sogenannte Krämer- und Sondermärkte wieder stattfinden können ist noch nicht geklärt. Viele dieser Veranstaltungen habe eine lange Tradition wie beispielsweise der Kirchheimer Gallusmarkt der ununterbrochen seit 1574 immer am ersten Novemberwochenende stattgefunden hat. Nun scheint es so, als ob er wegen der Corona Pandemie erstmals vielleicht nicht stattfinden kann.

Betroffen sind laut Kenner auch Veranstaltungen wie der Zähringermarkt in Weilheim, der Töpfermarkt in Frickenhausen, die Monatsmärkte in Kirchheim, der Zwetschengenmarkt in Neidlingen, das Dorffest in Hepsisau, die Biegelkirbe in Wernau usw.

Auf dieses Thema werde er regelmäßig von Händlern aber auch den Bürgermeistern in seinem Wahlkreis angesprochen, deshalb habe er eine Anfrage an die Regierung gestellt mit deren Beantwortung er nicht zufrieden ist, teilt Kenner mit.

„Verzweifelt sind viele Berufshändler, denen seit März sämtliche Verdienstmöglichkeiten verwehrt sind. Da stehen Existenzen ganzer Familien auf dem Spiel, die zum Teil in der 4-5 Generation von den Märkten leben. Ob es in diesem Jahr irgendwo einen Weihnachtsmarkt geben wird steht auch noch in den Sternen.“ Immerhin hat die Wirtschaftsministerin Frau Dr. Hofmeister- Kraut letzte Woche im Landtag darum gebeten derzeit noch keine Weihnachtsmärkte abzusagen, berichtet Kenner.

„Nach Auskunft der Landesregierung sind Krämer- und Sondermärkte ab August wieder mit bis zu 500 Personen erlaubt, wenigstens in diesem Punkt herrscht nun Klarheit. Aber das die Landesregierung das Infektionsrisiko bei Sondermärkten grundsätzlich größer als bei Wochenmärkten einschätzt, da diese zum Schlendern und Verweilen einladen würden, überzeugt mich nicht.“

„Auch bei Krämer- und Sondermärkten kann man doch das Ansteckungsrisiko minimieren, in dem man die Stände beispielsweise auf einer größeren Fläche aufbaut, damit kein Gedränge entsteht. Weiter wären Einbahnstraßenregelungen oder ähnliches denkbar um die Einhaltung des Mindestabstandes zu ermöglichen. Ich vermisse, dass keine kreativen Lösungsvorschläge aufgezeigt werden“ zeigt sich Kenner endtäuscht und nennt das Beispiel der Außengastronomie.

Auf Antrag der SPD im Stadtrat war Kirchheim Teck die erste Kommune im Baden-Württemberg, die Wirten die Nutzung weiterer öffentlicher Flächen ermöglicht hat, um ihre Gäste weiter auseinander setzen zu können. Land auf und ab sind viele Gemeinden diesem Beispiel gefolgt.

„Niemand kann genau sagen, wie sich das Infektionsgeschehen im Herbst entwickeln wird. In dieser Situation erwarte ich von der Landesregierung das sie Szenarien entwickelt, bei welcher Entwicklung des Infektionsgeschehens es welche Perspektive für Krämer- und Sondermärkte gibt. Und warum macht die Landesregierung den keine konkreten Vorgaben mit welchen Maßnahmen das Infektionsrisiko bei solchen Veranstaltungen gesenkt werden kann? Die Händler und Veranstalter müssen doch wissen auf was sie sich einstellen sollen. Ich fordere die Landesregierung auf hier schnell für mehr Klarheit zu sorgen“.

Kleine Anfrage des Abgeordneten Andreas Kenner SPD - Durchführung von Sonder- und Krämermärkten

die Sommerferien sind zu Ende, und auch die Sommerpause im Landtag von Baden-Württemberg neigt sich ihrem Ende entgegen: In den nächsten Wochen stehen einige Plenar- und Ausschusssitzungen an. 

Für die Landtagswahl am 14. März 2021 habe ich mich erneut als SPD-Erstkandidat im Wahlkreis Kirchheim beworben. Die Nominierungsveranstaltung fand am 23. September in der Stadthalle Plochingen statt. Ich wurde dort mit 94,7% zum Erstkandidaten gewählt. Herzlichen Dank für das große Vetrauen!

Auch sonst ist mein Terminkalender wieder prall gefüllt mit Terminen in den kommenden Wochen.

Corona wird uns leider noch eine ganze Weile und damit auch durch diesen Herbst begleiten. Bleiben Sie also vorsichtig und schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!

Ich wünsche eine gute Zeit – bleiben Sie gesund!

Ihr/Euer Andreas Kenner