Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Gäste meiner Homepage,

vielen Dank dafür, dass Sie mich angeklickt haben.

In unserer schnelllebigen Zeit versuchen mein Team und ich Sie regelmäßig über aktuelle Themen aus Politik und Gesellschaft zu informieren. Aber auch Grundsätzliches und Zeitloses sollen Sie auf meiner Homepage finden können. Als Mitglied der oppositionellen SPD-Landtagsfraktion in Baden-Wüttemberg sehe ich es als eine meiner Aufgaben Ihnen aufzuzeigen, wo die Landesregierung besser sein könnte.

Nicht schlecht ist eben noch lange nicht gut genug.

Es gibt noch genug zu tun, und große Themen der Sozialpolitik wie die Bekämpfung der Kinderarmut, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Sicherstellung einer guten Pflege werden mich auch in den nächsten 3 Jahren der Legislatur intensiv beschäftigen.

Da werde ich nicht locker lassen!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Andreas Kenner

Deftige Worte und fetziger Rock´n´ Roll läuten das Ende der Fasnet ein

 

Sehr gut besuchter Politischer Aschermittwoch mit MdL Andreas Kenner in Wendlingen

Ein großer Erfolg war der 3. Politische Aschermittwoch im Katholischen Gemeindezentrum in Wendlingen, der erneut vom SPD-Ortsverein Wendlingen und von MdL Andreas Kenner organisiert worden ist. Rund 130 Zuhörer lauschten bei Leberkäswecken und Bier der mal deftigen, mal hintersinnig-nachdenklichen einstündigen Aschermittwochsrede von MdL Andreas Kenner sowie der Rock- und Popband „Lagerfeuer“, die den Politischen Aschermittwoch musikalisch umrahmte und den Zuhörern ordentlich einheizte.

Andreas Kenner teilte munter in alle politischen Richtungen aus: Während die Narren traurig seien, dass die Fasnet nun vorbei sei, dauerten die närrischen Tage in der SPD weiter an. Zum Wechsel von Schulz zum kommissarischen Parteivorsitzenden Scholz meinte Kenner: „Das hat die SPD speziell für die internationale Presse gemacht, damit diese es einfacher hat.“ Nur der VfB Stuttgart habe in den letzten Jahren mehr Trainer verschlissen als die SPD Parteivorsitzende. Neben den ganzen Personalquerelen sei auch die „No GroKo-Kampagne“ närrisch: „Auf die Idee erst einzutreten, um gegen die GroKo zu stimmen und dann gleich wieder auszutreten, kann nur die SPD kommen.“

Über die Jamaika-Sondierungen spottete Kenner, dass die Verhandler wie das englische Könighaus wochenlang vom Balkon gewunken hätten, ehe ein Mann – Christian Lindner – gesagt habe: „Ich hab genug.“ Ihm sei schleierhaft, warum und wofür die FDP gewählt werde, so Andreas Kenner. Die AfD wolle derweil den öffentlich-rechtlichen Rundfunk abschaffen, um in ihrem eigenen Privatfernsehen Serien wie „Sommerfrische auf dem Obersalzberg“ und „Alice im Gauland“ zu starten.

Närrisch sei auch die Debatte im Landtag zum Thema „Wolf“ gewesen. MdL Kenner forderte eine „Kennzeichnungspflicht für Wölfe“ und meinte: „Der Wolf wird nicht vegan – egal, wie viele die Grünen wählen.“ Auch die Themen „Wohnen“ („Das ist ein Grundrecht!“) und „Bildung“ wurden vom Redner gestreift. Beim Thema Gemeinschaftsschule könne man glauben, dass die SPD vor Grün-Schwarz im Land allein regiert habe. Oder wie sei zu erklären, dass die Grünen im Landtag ganz ruhig seien, wenn die CDU und FDP ihre Hasstiraden gegen diese Schulform absonderten? Zum Thema „Flüchtlinge“ fand Andreas Kenner ebenfalls klare Worte: Es sei widersinnig und dumm, jene Flüchtlinge abzuschieben, die in Lohn und Brot stehen und sich auch sonst einbringen würden. Viele Handwerksbetriebe im Wahlkreis Kirchheim würden nur mit der Hilfe von Flüchtlingen über die Runde kommen.

Zuvor hatte der Wendlinger OV-Vorsitzende Simon Bürkle in seiner Begrüßung die rege Debattenkultur als eine der größten Stärken der SPD bezeichnet: „Wir sind kein Kanzlerinnenwahlverein, für uns zählen neben den Personen auch die Inhalte. Wir sind nicht wie die Lindners dieser Welt und schauen nur auf uns selbst. Wir wollen nicht den Status Quo verwalten, sondern die Zukunft gestalten.“ Bürkle verwies stolz auf über 24.000 Neumitglieder in ganz Deutschland in den letzten Wochen, davon 800 in Baden-Württemberg und mehr als 100 im Kreisverband Esslingen. Wahr sei aber auch, dass sich die SPD erneuern müsse.

„Ausbau der Ganztagsschulangebote bleibt eine der wichtigsten Aufgaben im Land“

 

MdLs Kenner und Drexler stellen Kleine Anfrage zur Entwicklung der Ganztagsschulen im Landkreis Esslingen im Schuljahr 2017/18

Um den gegenwärtigen Stand und die Entwicklung der vergangenen Jahre bezüglich der Ganztagsschulen im Landkreis Esslingen zu beleuchten, haben die SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Kenner (Wahlkreis Kirchheim) und Wolfgang Drexler (Wahlkreis Esslingen) eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt. Diese trägt die Drucksachennummer 16/3497 und muss in den nächsten Wochen von der Landesregierung beantwortet werden.

Kenner und Drexler betonen: „Neben der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist die Ganztagsschule ein zentrales Instrument für den Ausgleich von Bildungschancen und für mehr Bildungsgerechtigkeit. Der Ausbau von Ganztagsschulangeboten zählt daher auch in Zukunft zu den wichtigsten Aufgaben in Baden-Württemberg.“

Die SPD-Abgeordneten möchten unter anderem wissen, wie viele Ganztagsschulen es in welcher Form im Schuljahr 2017/18 im Landkreis Esslingen gibt; wie sich diese Ganztagsschulen zahlenmäßig auf die verschiedenen Schularten verteilen; wie sich das Angebot an Ganztagsschulen im Landkreis Esslingen seit dem Schuljahr 2011/12 bis heute zahlenmäßig verändert hat; wo im Landkreis Esslingen neue Ganztagsschulen geplant sind.

MdLs Born und Kenner nehmen Stellung zum Lehrermangel an den Grundschulen

 

„Die Grundschulen brauchen nicht schon wieder eine Notlösung, sondern eine nachhaltige Stärkung“

SPD-Bildungsexperte Daniel Born und sein Fraktionskollege Andreas Kenner sehen das neue Konzept zur Einstellung von Gymnasiallehrkräften an Grundschulen skeptisch: „Kultusministerin Susanne Eisenmann schmeißt jeglichen Qualitätsanspruch über Bord.“ Allein die Tatsache, dass die Dauer der Qualifizierung von Gymnasiallehrkräften für den Einsatz in der Grundschule nun um die Hälfte gekürzt werden soll, spreche Bände über die mangelnde Anerkennung und das unzureichende Verständnis der Kultusministerin für die Arbeit an Grundschulen. „Die Anforderungen an eine Lehrkraft in der Grundschule sind völlig andere als die am Gymnasium – so zu tun, als könnte jeder einen guten Grundschulunterricht einfach so aus dem Ärmel schütteln, schadet den Grundschulen und ist ein Schlag ins Gesicht aller Lehrkräfte“, monieren Born und Kenner.

Es sei unaufrichtig, dass die grün-schwarze Regierung so tue als gäbe es keine Alternativen, um den Lehrermangel an Grundschulen anzugehen. Daniel Born und Andreas Kenner stellen klar: „Die Grundschulen brauchen nicht schon wieder eine Notlösung, sondern eine nachhaltige Stärkung. Das ist möglich, muss aber politisch gewollt sein.“ Konkrete Vorschläge der SPD-Landtagsfraktion, wie Grundschullehrkräfte aus den Gemeinschaftsschulen zurückzuholen, würden ohne Prüfung abgelehnt. Die Kollegien der Gemeinschaftsschulen müssten mittelfristig mit Gymnasiallehrkräften aufgestockt werden, um das pädagogische Konzept dort umzusetzen. Durch eine ausgeglichene Durchmischung könnten dann wieder mehr Grundschullehrkräfte an den Grundschulen eingesetzt werden.

Dieses Vorgehen mache pädagogisch viel mehr Sinn, weil es auf für den Primarbereich ausgebildete Lehrkräfte setzt und auch den Präferenzen der jungen Absolventinnen und Absolventen entspricht. „Von 2.200 Gymnasiallehrkräften ohne Stelle wollten zu Beginn des Schuljahrs über 700 an einer Gemeinschaftsschule unterrichten, aber nur 30 haben sich für den Einsatz an einer Grundschule gemeldet“, betont Born, und Andreas Kenner ergänzt: „Wenn wir nun Lehrkräfte in die Grundschulen locken, die dort nur warten bis sie endlich aufs Gymnasium dürfen, wirkt sich das negativ auf deren Motivation und die Bildungschancen der dort unterrichteten Kinder aus.“