Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Gäste meiner Homepage,

vielen Dank dafür, dass Sie mich angeklickt haben.

In unserer schnelllebigen Zeit versuchen mein Team und ich Sie regelmäßig über aktuelle Themen und Termine aus Politik und Gesellschaft zu informieren. Aber auch grundsätzliche Positionen und allgemeine Informationen über mich, können Sie auf meiner Homepage finden. Als Mitglied der oppositionellen SPD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg sehe ich es als eine meiner Aufgaben, Ihnen zu zeigen, wo die Landesregierung besser sein könnte.
Nicht schlecht ist eben noch lange nicht gut genug. Es gibt noch vieles zu tun!
Die großen Themen der Sozialpolitik wie die Bekämpfung der Armut und insbesondere auch der Kinderarmut, die Schaffung von genügend bezahlbarem Wohnraum und die Sicherstellung einer guten Pflege werden mich auch in den nächsten 1 1/2 Jahren der Legislatur intensiv beschäftigen.
Da werde ich nicht locker lassen!
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Andreas Kenner

Stoch und Kenner: „Land muss Kita-Fachkräfteoffensive umsetzen und gleichzeitig Gebührenfreiheit aus eigener Kraft angehen“

 

Gute-Kita-Vertrag zwischen SPD-Bundesfamilienministerin Giffey und dem Land ist unterzeichnet

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Andreas Stoch, und sein Kirchheimer Fraktionskollege Andreas Kenner begrüßen die Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen Baden-Württemberg und dem Bund zur Verwendung der Mittel aus dem Gute-Kita-Gesetz „als Meilenstein für die Stärkung der frühkindlichen Bildung“. Gleichzeitig mahnen die SPD-Politiker die grün-schwarze Landesregierung, ihre eigenen Aktivitäten und Investitionen zu Gunsten einer Fachkräfteoffensive und der Gebührenfreiheit weiter auszubauen: „Die Gelder aus dem Gute-Kita-Gesetz geben uns Rückenwind und stellen die Qualitätsentwicklung in den baden-württembergischen Kitas auf eine gute Basis. Dank gebührt der SPD-Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, durch deren Initiative in den nächsten Jahren 729 Millionen Euro in den Südwesten fließen werden. Für die grün-schwarze Landesregierung darf dieser Geldsegen aus Berlin aber kein Grund sein, sich jetzt zurück zu lehnen.“

Gute frühkindliche Bildung fußt für die SPD auf drei Säulen: hohe Qualität, ausreichend Fachkräfte und Gebührenfreiheit. Bei all diesen Punkten besteht für die Landes-SPD akuter Handlungsbedarf – bei der Fachkräfteoffensive ist CDU-Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann nur halbherzig unterwegs und gegen die Gebührenfreiheit wehrt sich die Koalition mit Händen und Füßen. Stoch und Kenner weiter: „Wir bedauern, dass die baden-württembergische Landesregierung – anders als ein Gros der Bundesländer - die Chance aus dem Gute-Kita-Gesetz nicht nutzt, um Elternbeiträge in unseren Kitas zu senken und so schrittweise mit eigenen Mitteln in die Gebührenfreiheit einzusteigen. Dass das Land nur zusätzlich knapp 80 Millionen Euro jährlich selbst in die Hand nimmt, um die Situation in den Kitas zu verbessern, ist sehr bescheiden. Andere Bundesländer übernehmen hier eine deutlich größere Verantwortung.“
 

 

Kenner: „Kinder brauchen Hilfe - auch in Kirchheims scheinbar heiler Welt“

 

Der Landtagsabgeordnete war beim Kinderschutzbund – Ortsverband Kirchheim zu Gast

Der Landtagsabgeordnete Andreas Kenner war als jugend- und familienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion beim Kinderschutzbund – Ortsverband Kirchheim, um aktuelle Schwerpunkte und Anliegen aufzugreifen. Kenner liegt viel an der Zusammenarbeit und dem regelmäßigen Austausch mit Vereinen und Verbänden, die sich in sozialen Arbeitsfeldern engagieren. Das gilt in besonderem Maße für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. „Mir ist es wichtig, öffentlich über solche Themen zu informieren. Denn Sucht und Scheidungen kommen auch in einer scheinbar ‚heilen Welt‘ wie in Kirchheim vor“, so Kenner.

Neben den beiden sozialpädagogischen Fachkräften Ursula Umhey und Martina Hernitscheck war der Vorstand durch Herbert Schlund vertreten. Dass der Bedarf an Angeboten zur Betreuung, Unterstützung und Begleitung groß ist, zeigt sich auch daran, dass die Räume, die von der Stadt zur Verfügung gestellt werden, aus allen Nähten platzen. „Durch Spielen, Gespräche, Bewegung und Entspannung unter Aufsicht von Fachkräften das Selbstbewusstsein von Kindern zu stärken ist wichtig - besonders in Krisensituationen. Es kann nicht sein, dass sie so lange auf einen Platz warten müssen, wenn es ihnen schlecht geht“, meint Kenner.

Ein Arbeitsschwerpunkt des Teams ist der „Begleitete Umgang“. Für Kinder aus schwierigen Trennungs- und Scheidungssituationen sowie für Kinder aus Pflegefamilien wird in den Räumen des Kinderschutzbunds der Kontakt mit dem umgangsberechtigten Elternteil ermöglicht. Laut Umhey und Hernitscheck gibt es inzwischen aufgrund des hohen Bedarfs Wartelisten bis zu einem Jahr.  Auch die Anzahl der Kinder, welche in Obhut genommen werden, steigt.  Die Abklärungsprozesse hierfür dauern teilweise bis zu 2 Jahren. In dieser Zeit sollten wöchentliche Umgangskontakte mit den Eltern ermöglicht werden, um die Beziehungen zu erhalten.  Dies erfordert von den Mitarbeiter*innen des Kinderschutzbundes viel Zeit und großes Engagement.  Allparteilichkeit ist für diese Arbeit unerlässlich, dennoch liegt der Fokus beim Kindeswohl.

Aus dem „Begleiteten Umgang“ sind die Gruppen für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien entstanden. Darüber hinaus gibt es die Gruppe „Hängebrücke“ für Kinder aus suchtbelasteten Familien. Der Kinderschutzbund wird vom Landkreis und der Stadt Kirchheim unterstützt, aber ein Großteil der Gruppenarbeit finanziert der Verein über Spenden. „Wer den betroffenen Kindern helfen möchte, kann mit Spenden einen Teil dazu beitragen, dass es beispielweise mehr Gruppenarbeit und Schulungen gibt. Diese werden ausschließlich über Spenden finanziert“, so Kenner.
Spendenkonto: Volksbank Kirchheim IBAN: DE13 6129 0120 0330 0580 02

 

Kenner: „Es gibt einen klaren Zusammenhang mit der SPD-Familienpolitik“

 

Studie: Südwesten ist spitze bei Familien mit drei oder mehr Kindern

Andreas Kenner, Sprecher für Jugend-, Familien- und Seniorenpolitik der SPD-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg, zeigt sich erfreut über die Ergebnisse einer Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Demnach ist der Südwesten bundesweit spitze bei Familien, die drei oder mehr Kinder haben.

Kenner betont, dass dies bei Weitem nicht nur daran liege, dass es in Baden-Württemberg erfreulicherweise nie ein Stigma war, viele Kinder zu haben. Auch der relativ hohe Anteil von muslimischen Frauen, von denen 44% drei oder mehr Kinder haben, sei nur ein Teil der Erklärung.

Der Familienpolitiker sieht ganz klar einen Zusammenhang mit der sozialdemokratischen Familienpolitik der letzten Jahrzehnte, die sich inzwischen auch die anderen Parteien zumindest in Teilen zu eigen gemacht haben. Zum Glück seien die Zeiten Erwin Teufels, in denen „die Schwäbische Hausfrau“ um 12 Uhr zu Hause sein sollte, um für ihre Kinder zu kochen und sich danach um die Hausaufgaben zu kümmern, vorbei: „Als im Frühjahr 2011 die grün-rote Landesregierung ihre Arbeit aufgenommen hat, lag Baden-Württemberg auf dem letzten Platz aller Bundesländer, was die Quantität und Qualität der Kinderbetreuung anging. Fünf Jahre später standen ,wir‘ auf Platz 1. Dem Anspruch Familie und Beruf für Frauen und Männer gut unter einen Hut bringen zu können, ist das Land inzwischen ein großes Stück nähergekommen“, betont Andreas Kenner.

Umso wichtiger sei es nun, genügend bezahlbare - auch größere - Wohnungen und ausreichend Kita-und Ganztagesplätze zu schaffen und weitere steuerliche Entlastungen von Familien zu erreichen. „Die von der Landes-SPD geforderte Abschaffung der KITA-Gebühren kommt gerade auch kinderreichen Familien zu Gute“, so Kenner abschließend.