Andreas Kenner

Für uns im Landtag

Liebe Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger

Uns in Baden-Württemberg geht es gut. Wir haben die höchste Beschäftigungsrate aller Zeiten, die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa, eine innovative Wirtschaft und kreative und engagierte Belegschaften.  Was fehlt sind Wohnungen, diese müssen jetzt zügig gebaut werden,  Integration bleibt ein großes Thema, ebenso die Wirtschaft 4.0. Nirgendwo sonst gibt es so viele ehrenamtlich engagierte Menschen wie bei uns in Baden-Württemberg. Ohne sie gebe es keine Sportvereine, keine freiwillige Feuerwehr, keine Kirchengemeinden, keinen ASB, keine AWO, kein DRK, keine Gewerkschaften, keine Flüchtlingshilfe, keine Gemeinderäte, keine Landfrauen, keine Parteien, keinen BUND, keine Besuchsdienste u.v.a. Machen Sie mit, mischen Sie sich ein! Gemeinsam packen wir Baden-Württemberger die Herausforderungen der Zukunft an.

Herzlich grüßt Sie Ihr

Andreas Kenner

SPD-Landtagsfraktion fordert Einstieg in die Gebührenfreiheit bei Kindertagesstätten

 

„Das Land schwimmt im Geld. Es wird Zeit, dass es davon etwas zurück gibt an seine Bürgerinnen und Bürger“

Die SPD-Landtagsfraktion sieht angesichts der außergewöhnlich guten finanziellen Situation beste Voraussetzungen, endlich den Startschuss für den Einstieg in die Gebührenfreiheit im frühkindlichen Bereich zu geben und will sich in den anstehenden Haushaltsberatungen im Landtag für die Realisierung von zunächst einem beitragsfreien Kindergartenjahr einsetzen. „Das Land schwimmt im Geld. Es wird Zeit, dass es davon etwas zurück gibt an seine Bürgerinnen und Bürger“, erläutern Andreas Stoch und Andreas Kenner den Vorstoß ihrer Fraktion.

Die Haushaltssituation des Landes Baden-Württemberg sei so gut wie nie, die Steuermehreinnahmen steigen von Schätzung zu Schätzung. Davon sollten alle profitieren, an vorderster Front junge Familien. Deshalb fordert die SPD-Landtagsfraktion Grün-Schwarz auf, zusätzliche Landesmittel im Haushalt bereit zu stellen, damit in Baden-Württemberg bereits ab dem kommenden Kindergartenjahr 2019/20 eines der in der Regel drei Kindergartenjahre beitragsfrei wird. Dafür müssen im kommenden Doppelhaushalt für 2018 40 Millionen Euro und für 2019 dann 120 Millionen an Mehrausgaben vorgesehen werden. „Das wäre nicht nur für unsere jungen Eltern, sondern auch für unsere Kommunen ein wichtiges Signal“, erläutern Kenner und Stoch. Dieser Einstieg in die Gebührenfreiheit könnte sich für Regionen, die finanziell aus eigener Kraft eine derartige Entlastung der Eltern nicht vorsehen können, zu einem wichtigen Standortfaktor entwickeln. Er würde zudem ein entsprechendes gesellschaftspolitisches Zeichen zur Weiterentwicklung in Baden-Württemberg, sowohl im städtischen, aber auch im ländlichen Raum setzen.

Alle Städte und Gemeinden könnten mit diesen zusätzlichen Mitteln zunächst ein Kindergartenjahr kostenfrei stellen. „Für eine Familie, die im Monat 150 Euro Gebühren zahlt, bedeute diese Maßnahme eine konkrete Entlastung von 1.800 Euro “, erläutert die SPD-Landtagsfraktion.

Während die grün-schwarze Landesregierung die Gebührenfreiheit und hohe Qualität gegeneinander ausspielt, gehört dies für die SPD-Landtagsfraktion beides zusammen. Die SPD begrüßt, dass Kultusministerien Dr. Susanne Eisenmann die ursprünglich für den Kinderbildungspass vorgesehenen 84 Millionen Euro in die Qualitätsentwicklung investieren möchte. „Noch ist diese Maßnahme nicht im Haushalt abgebildet, aber wir werden die Ministerin nicht aus der Verantwortung entlassen und entsprechend Druck aufbauen, bis wir die Zahl im Haushalt finden“, versichern Kenner, SPD-Sprecher für Jugend-und Familienpolitik und Born, SPD-Sprecher für frühkindliche Bildung. Dass gute und kostenfreie Bildung weder vom Wohnort noch dem Geldbeutel der Eltern abhängen darf, ist für die SPD-Landtagsfraktion als Ziel nicht verhandelbar. Mit dem längst überfälligen Einstieg in die gebührenfreie Kita würde die Landesregierung einen weiteren, wichtigen Schritt zur Umsetzung gehen.

 

MdL Andreas Kenner im Klassenzimmer der Janusz-Korczak-Schule

 

4. „Tag der Freien Schulen“ in Baden‐Württemberg

Unter dem Motto „Schenken Sie uns eine (Schul‐)Stunde Ihrer Zeit“ haben die freien Schulen Abgeordnete des Landtags von Baden‐Württemberg eingeladen, eine Schulstunde gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern zu gestalten.

Die freien Schulen möchten an diesem Tag auf ihre Vielfalt und Innovationskraft

aufmerksam machen und Parlamentarier, Schülerinnen, Schüler, Schulleitungen und Lehrkräfte miteinander ins Gespräch bringen. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, einen Abgeordneten aus ihrer Region persönlich kennenzulernen und zu aktuellen Themen zu befragen. Aus erster Hand erfahren sie, wie der Alltag eines Politikers und die Arbeit im Parlament aussehen.

An der Janusz-Korczak-Schule in Kirchheim haben sich die Schüler auf den Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Kenner vorbereitet.

In dem Gespräch mit der Schulleitung Herr Prof. Dr. Werner Baur gab es zunächst Informationen über die Janusz-Korczak-Schule als Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum und die Angebote für Schüler die im Bereich ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung besonderer Förderung bedürfen, die allgemeine Schulen in der Regel nicht angemessen anbieten können.

Der Abgeordnete Kenner hatte die Möglichkeit am Unterricht der Klasse 9/10 teilzunehmen.  Die 10 Schüler stellten selbst gegründete Parteien und das von ihnen entworfene Parteiprogramm vor. Viele Themen wie Energie-, Umwelt- und Flüchtlingspolitik, aber auch die Unterstützung für alleinerziehende Eltern und Innere Sicherheit wurden von den Schülern angesprochen. Nach der großen Pause kam dann der aktive Teil für den MdL. Er gab Einblicke in seinen parlamentarischen Arbeitsalltag, erläuterte seine politischen Schwerpunkte und stellte sich den Fragen der Schüler. Und die Schüler hatten viele Fragen! Herr Kenner war begeistert von der lebendigen Diskussion über Flüchtlinge, die AfD, die Legalisierung von Cannabis, die Arbeitszeiten eines MdLs und seines Gehaltes.

In der Abschlussreflexion wurden die besonderen Bedarfe der Schüler und geeignete (sonder) pädagogische Maßnahmen von Frau Russ und Herr Dr. Baur nochmals thematisiert. Die Schüler zeigen sehr verschiedene Symptome wie Unterrichtsstörungen, Konzentrationsschwächen, Entwicklungsverzögerungen, depressive Verstimmungen, Schulangst, Schulverweigerung oder Aggressivität. Je nach Bedarf des einzelnen Schülers und dem Wunsch der Eltern bietet die Janusz-Korczak-Schule unterschiedliche sonderpädagogischen Bildungs- und Unterstützungsangebote. Dazu gehören Kleinklassen mit intensiver Betreuung auf dem Stammgelände der Schule in Kirchheim, die Straßeneckenschule in Plochingen für „Schulverweigerer“, ausgelagerte Klassen für Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen  genauso wie eine Mädchenklasse oder  ein intensivpädagogisches Angebot in Verbindung mit der Jugendhilfe. Besonders gelobt wurde von der Schulleitung die kooperative Form. Dabei bleiben verhaltensauffällig Schüler an den allgemeinen Schulen, gehören aber der Janusz-Korczak-Schule an und werden von dieser im Hintergrund auch betreut. In sehr schweren „Krisen“ können diese Schüler dann auch an die Janusz-Korczak-Schule geholt werden und bleiben dort bis sie sich wieder stabilisiert haben. Laut Herr Baur wollen viele Schüler dann aber gar nicht mehr zurück auf ihre eigentliche Schule, sondern an der Janusz-Korczak-Schule bleiben. Das zeigt deutlich, wie die Schüler die Betreuung, Akzeptanz und Wärme der Lehrkräfte schätzen. Auch Herr Kenner lobte und zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Lehrkräfte und ihrem Engagement. Für die Zukunft wünschen sich Lehrkräfte und Schulleitung eine engere Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe um auf die Bedürfnisse der Schüler noch besser eingehen zu können.

„Der Austausch mit der Schule war sehr informativ und bereichernd für mich.  Der Unterricht mit den Schülern war eine wirklich positive Erfahrung und ich werde sehr gerne wieder kommen und auch nochmals Unterrichtsstunden halten.“, kündigte Andreas Kenner an. 

SPD: Sonntagsarbeit an Heiligabend entspricht nicht unserem Verständnis von verantwortungsvollem Umgang mit Beschäftigten

 

Dr. Boris Weirauch, wirtschaftspolitischer Sprecher, Rainer Hinderer, kirchenpolitischer Sprecher und Andreas Kenner familienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zur Kritik von ver.di und der Kirchen zur Möglichkeit, am Sonntag des Heiligabends Geschäfte öffnen zu können:

"Wir haben grundsätzliches Verständnis für die Kritik von ver.di und der Kirchen an dem möglichen verkaufsoffenen Sonntag am 24. Dezember. Dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Heiligabend arbeiten müssen, obwohl er auf einen Sonntag fällt, entspricht nicht unserer Vorstellung von einem verantwortungsvollen Umgang mit Beschäftigten, und auch nicht der zentralen Rolle der Familie in der Weihnachtszeit. Es freut uns, dass viele Arbeitgeber bereits von sich aus auf eine Öffnung am Sonntag verzichten."